Urheberrecht

Das Urheberrecht bezeichnet zunächst das subjektive und absolute Recht auf den Schutz geistigen Eigentums in ideeller und materieller Hinsicht. Als objektives Recht umfasst es die Summe der Rechtsnormen eines Rechtssystems, die das Verhältnis des Urhebers und seiner Rechtsnachfolger zu seinem Werk regeln; es bestimmt Inhalt, Umfang, Übertragbarkeit und Folgen der Verletzung des subjektiven Rechtes.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Heinz Püschel stirbt in Potsdam. Heinz Püschel war ein deutscher Rechtswissenschaftler auf dem Gebiete des Urheberrechtes.
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Geboren: George Hotz wird in Glen Rock, New Jersey geboren. George Francis Hotz, auch bekannt unter den Pseudonymen geohot, million75 oder mil, ist ein US-amerikanischer Hacker. Er erreichte durch seine Exploits für das Apple iPhone, die Playstation 3 und das iPad einen hohen Bekanntheitsgrad in der Hackerszene und bei bestimmten Nutzergruppen der jeweiligen Geräte. Mit den von Hotz geschriebenen Programmen können herstellerseitige Einschränkungen der Geräte umgangen werden (Jailbreak), so etwa die Sperrung des iPhone für Software von anderen Anbietern als Apple. Im Januar 2011 veröffentlichte er auf seinem Blog den vollständigen Root Key der PlayStation 3. Deren Hersteller Sony reichte daraufhin eine Klage wegen diverser Vergehen gegen ihn ein, unter anderem wegen Verletzung des Urheberrechts an der für die PlayStation verwendeten Software.
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Geboren: Vytautas Mizaras wird in Babrai, Rajongemeinde Lazdijai geboren. Vytautas Mizaras ist ein litauischer Jurist, Rechtsanwalt, Professor an der Universität Vilnius, Urheberrechtler.
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Geboren: Franklin Loufrani wird in Neuilly-sur-Seine, Frankreich geboren. Nicolas Loufrani ist ein französischer Unternehmer. Er ist der Vorstandsvorsitzende von the Smiley Company, welche die Rechte am Warenzeichen und das Copyright an dem Smiley-Gesicht und Namen in über 100 Ländern innehat.
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Geboren: Eric W. Steinhauer wird in Unna geboren. Eric Wilhelm Steinhauer ist ein auf Bibliotheksrecht und Urheberrecht spezialisierter deutscher Jurist, Bibliothekar und Honorarprofessor. Er tritt für Reformen der deutschen Bibliotheksgesetzgebung und für einen möglichst freien Zugang zu wissenschaftlichen Informationen und Veröffentlichungen (Open Access) ein.

Ursprünge > Rosicrucian Fellowship

1933

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mussten die Brüder Leene die von den Eltern geerbte Textilgroßhandlung aus Rentabilitätsgründen aufgeben. Stattdessen begannen sie mit der Vermarktung der Lehren Max Heindels, indem sie illegal angefertigte Raubdrucke seiner urheberrechtlich geschützten Bücher vertrieben. Die Leenes setzten sich über Heindels Verfügung hinweg, wonach keine Beiträge erhoben und Heindels Lehrmaterialien und Kurse nur kostenlos angeboten und weitergegeben werden durften. Ihre neue „Existenzgrundlage“, das Autonomiestreben ihres Haarlemer Zentrums und die Verstöße der Leenes gegen die amerikanischen Vereinsstatuten wurden im Hauptquartier in Oceanside jedoch zeitnah missbilligt, zumal die Niederländer auch die treuhänderisch vereinnahmten Fellowship-Spenden nicht mehr an die Weltzentrale abführten, um Gelder über die eigens gegründete „Max Heindel-Stiftung“ zum Erwerb eines Haarlemer Zentrums in der Hedastraat 8 und für Immobilien in der Bakenessergracht abzuzweigen. (Lectorium Rosicrucianum)

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

2007

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Auflösung: BMG Music Publishing war eine 100? %-Tochter von Bertelsmann und im Unternehmensbereich BMG für das Musikverlagsgeschäft (Urheberrechtsverwaltung) zuständig. Das Unternehmen mit Sitz in New York City wurde 2007 von Universal Music, einer Tochter des Vivendi Medienkonzerns, übernommen.

1987

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Gründung: Herbst in Peking wurde als Band 1987 von Rex Joswig in Berlin (Ost) gegründet. Neben ihm spielten der Gitarrist Alexander Istschenko, der Bassist Hans Tomato (Mircea Dan Ionascu), der Schlagzeuger Benno Verch und Dr. Totenhöfer (Torsten Ratheischak) am Keyboard. Die Formation gehörte zu den „anderen Bands“, die entgegen der offiziellen Kulturpolitik kritische, eigene Standpunkte zum Ausdruck brachten. Der Name bezieht sich auf einen Buchtitel von Boris Vian. Aufgrund möglicher Urheberrechtsprobleme wurde im offiziellen Schriftverkehr die Abkürzung „h.i.p.“ benutzt. Das Bühnenprogramm bot eine groteske Persiflage auf den Personenkult russischer, chinesischer und rumänischer Prägung. Nach dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking (Juli 1989) wurde der Band kurz vor einem Benefizkonzert für UNICEF in Kleinmachnow die Auftrittserlaubnis entzogen. Das Lied „Bakschischrepublik“ wurde zur Wendezeit die Hymne der DDR-Rockszene. Zu dieser Zeit gründete die Band ihr eigenes Plattenlabel Peking Records.

1987

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Gründung: BMG Music Publishing war eine 100? %-Tochter von Bertelsmann und im Unternehmensbereich BMG für das Musikverlagsgeschäft (Urheberrechtsverwaltung) zuständig. Das Unternehmen mit Sitz in New York City wurde 2007 von Universal Music, einer Tochter des Vivendi Medienkonzerns, übernommen.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2009

Heimvideoveröffentlichung:
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Seit dem Erlöschen der Urheberrechte auf den Film ist er inzwischen von verschiedenen Anbietern auf DVD veröffentlicht worden, so u. a. 2008 und (Die Reise zum Mond)

Rundfunk, Film & Fernsehen

Rundfunk:
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Die Video-on-Demand-Website Kino.to wird wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung und des Verdachts auf gewerbsmäßige Verletzung des Urheberrechts vom Netz genommen. Die Polizei führt dabei in vier Ländern Razzien und Hausdurchsuchungen durch.

Kunst & Kultur

2012

Kultur & Gesellschaft:
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Durch massive Proteste gegen Gesetzesentwürfe und Abkommen wie den Stop Online Piracy Act, den Protect IP Act und das Anti-Counterfeiting Trade Agreement wird die Debatte um das Urheberrecht angeregt.

Tagesgeschehen

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Luxemburg/Luxemburg: Der Europäische Gerichtshof entscheidet, dass die Betreiber von sozialen Netzwerken nicht dazu verpflichtet werden können, die Daten ihrer Nutzer durch Filter nach Urheberrechtsverletzungen zu durchsuchen.
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Brüssel/Europäische Union: Unter der Führung von Janelly Fourtou, der Gattin des Vorstandsvorsitzenden des französischen Medienkonglomerats Vivendi, wollen einige EU-Abgeordnete sämtliche Urheberrechtsverstöße kriminalisieren. Ihre scharfen Änderungsanträge zur Bewahrung geistigen Eigentums sehen die Beschränkung der geplanten Kriminalisierung etwa von Urheberrechts- oder Markenrechten auf Verstöße im gewerblichen Ausmaß als überflüssig an. Dabei haben sie vor allem Tauschbörsennutzer im Visier, da diese mit der vorgeschlagenen Korrektur von dem Anti-Pirateriegesetz erfasst werden könnten. Während sie von Geldstrafen von mindestens 600.000 Euro ausgeht, fordert niederländische Liberale Toine Mandersdass, dass jeder Kauf einer Schwarzkopie als „Hehlertätigkeit“ angesehen und entsprechend geahndet wird. In der Minderheit befinden sich jene Parlamentarier wie Eva Lichtenberger oder Edith Mastenbroeck , die den Geltungsbereich der Richtlinie gemäß den Empfehlungen des Industrieausschusses auf absichtlich begangene Markenrechtsverletzungen und Urheberrechtspiraterie beschränken möchten.
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Den Haag/Niederlande. Die Tauschbörse Kazaa wird in den Niederlanden für legal erklärt. Die Umgehung der Urheberrechte fände nur durch die Benutzer statt, nicht durch die Software, heißt es in der Begründung.
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Irak. Nachdem die Erdölförderung wiederhergestellt wurde, wird im Irak der Mobilfunkmarkt neu aufgeteilt, und es werden auch Urheberrechtsgesetze neu ausgearbeitet. Federführend Hillary Rosen, ehemals RIAA.

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