Urkunde

Eine Urkunde (von althochdeutschurchundi „Erkenntnis“) ist eine schriftlich niedergelegte und häufig beglaubigte Erklärung, die einen bestimmten Tatbestand bzw. Sachverhalt fixiert und zumeist auch ihren Aussteller erkennen lässt.

Dazu gehören in erster Linie Schriftstücke. Beweiskraft haben vor allem öffentliche Urkunden, die von einer Behörde oder von einer mit öffentlichem Glauben ausgestatteten Person (Notar, Gerichtsvollzieher, Standesbeamter, Ziviltechniker) innerhalb ihres Geschäftsbereiches ausgestellt worden sind. Wichtige Erklärungen (z. B. Testamente) und Verträge können daher notariell beurkundet werden. Bei Grundstückskaufverträgen ist die Beurkundung durch einen Notar gesetzlich vorgeschrieben, also Pflicht. Der Notar dokumentiert die durch ihn beurkundeten Schriftstücke in seiner fortlaufend nummerierten Urkundenrolle.

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Wirtschaft

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Die Mark wird als neue deutsche Maßeinheit erstmals urkundlich erwähnt. Sie stammt aus Skandinavien und entspricht einem halben Pfund (damals 233,7 g). Die Bezeichnung wird auf „marca“ zurückgeführt, einer Markierung auf Gold- und Silberbarren, die das Gewicht und den Feingehalt garantierte.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1195

Ersturkundliche Erwähnungen:
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Ahrensfelde (Ahrensburg), Bargfeld, Boudevilliers, Linter und Spiesen werden erstmals urkundlich erwähnt.

Kunst & Kultur

1236

Kultur:
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In den Statuten der Stadt Padua wird festgehalten, dass Urkunden auf Papier ohne Rechtskraft sind.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1969

Ehrung:
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Urkunde des Zentralverbandes sudetendeutscher Exilorganisationen in Kanada (Olga Sippl)

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