VW Typ 3

Der Typ 3 ist ein PKW-Modell von Volkswagen, das es als Limousine mit Stufen- sowie Schrägheck (TL, stand für Touren-Limousine) und als Kombi (Variant) gab. Es war zudem das erste Mittelklasse-Modell von VW, wobei er, ähnlich wie der Käfer, in Abmessungen und Neupreis eher eine Klasse tiefer einzuordnen ist, jedoch wegen des vergleichsweise großen Hubraums zur Mittelklasse gezählt wird.

Der Wagen wurde als VW 1500 auf der 40. IAA in Frankfurt vorgestellt, ab dem 7. September 1961 erfolgte die Auslieferung an die VW-Handelsorganisation. Bis Juli 1973 wurden fast 2,6 Millionen Wagen hergestellt.

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VW 1500 / 1600 (1961–1969) > VW 1500 Stufenheck (1962)

1967

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– Automatik-Modell mit moderner Schräglenker-Hinterachse. Der 54-PS-Motor war wahlweise auch mit der Bosch-Einspritzanlage D-Jetronic erhältlich: erste serienmäßige elektronische Kraftstoffeinspritzung der Welt. Ab August (Modelljahr 1968) ist der Einfüllstutzen des Kraftstofftanks ebenso wie beim Käfer (Typ 1) über eine Außenklappe zu erreichen und nicht erst nach Öffnen der vorderen Haube.

1966

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– Elektrische Anlage in 12-Volt-Ausführung, Stufenhecklimousine mit besserer Ausstattung auch als VW 1600 L lieferbar, da der 1600 TL mit Fließheckkarosserie nicht auf ungeteilte Zustimmung stieß. Alle Modelle wurden nun als VW 1600 bezeichnet; der VW 1600 A mit 45 PS hat weiterhin einen Motor mit 1,5 Litern Hubraum.

1966

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VW 1600 A von

1966

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VW 1600 Variant

VW 1600 (1969–1973) > VW 1600 TL (Fließheck) (1969–1973)

1973

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Endmontage im Volkswagenwerk Wolfsburg, Januar

VW 1600 in Brasilien > Zeittafel

1982

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– Die Produktion des Brasília wird ebenfalls eingestellt. Mit den Typen Gol, Voyage, Parati, Passat sowie (ab 1984) Santana setzt VW nunmehr auch in Brasilien auf Frontmotor und Frontantrieb.

1980

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– Die Produktion des Variant II wird eingestellt.

1977

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– Stattdessen wird der VW 1600 Variant durchgreifend überarbeitet. Völlig neue, wesentlich modernere Karosserie, die auf den ersten Blick mit dem Brasilia verwechselt werden kann; der Brasilia ist aber kleiner. Name VW Variant II. Technisch unterscheidet er sich hauptsächlich von seinem Vorgänger durch die Federbeinvorderachse.

1976

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– Der Bau der Fließhecklimousine wird eingestellt. Nur der 1600 Variant bleibt im Angebot; der Passat Variant der ersten Generation wird in Brasilien nicht angeboten.

1974

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– Der VW Passat wird, nur ein Jahr nach seiner Einführung in Deutschland, auch in Brasilien produziert. Damit steht in der Mittelklasse ein ungleich moderneres Auto zur Verfügung. Der VW 1600 wird weitergebaut, doch lässt die Nachfrage in der Folgezeit stark nach.

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