Verordnung

In den deutschsprachigen Ländern ist eine Verordnung eine Rechtsnorm, die durch ein Regierungs- oder Verwaltungsorgan (Exekutive) erlassen wird. Der Umfang dessen, was eine Verordnung zulässigerweise regeln darf, und ihr Wirkungsbereich sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlich.

Eine Verordnung ist in der Rechtsordnung anderer Länder ein Rechtsakt, der durch die Regierung oder ein Verwaltungsorgan erlassen wird.

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Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1972

Veröffentlichung:
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Das Verordnungsrecht der französischen Exekutive nach der Verfassung der V.? Republik, Heidelberg, Universität, Juristische Fakultät, Dissertation von (Gerhard Härdle)

Tagesgeschehen

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Berlin/Deutschland. Das Bundeskabinett beschließt die Aufhebung von rund 350 Gesetzen und Verordnungen, die heute keine praktische Bedeutung mehr haben. Die Bestimmungen stammen teilweise noch aus der Zeit des Kaiserreichs und der Zeit des Nationalsozialismus.

Europa

1460

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Weitere Ereignisse in Europa: Nachdem sich die Ritterschaft 1459 nicht über die Nachfolge des kinderlos verstorbenen Grafen bzw. Herzog Adolf VIII. von Holstein und Schleswig einigen kann und damit die Regentschaft über das Herzogtum Schleswig und die Grafschaft Holstein zunächst ungeklärt bleibt, greift König Christian I. von Dänemark ein und ruft eine Versammlung in Ripen ein, wo er am 2. März zum Landesherren gewählt wird. Am 5. März wird dann der Vertrag von Ripen erstellt, der etliche Gesetze und Verordnungen enthält. Die wichtigste Aussage stellt die Passage über die Unteilbarkeit von Schleswig und Holstein dar, die später die Legitimation des Deutsch-Dänischen Krieges werden wird. Darin heißt es: „dat se bliven ewich tosamende ungedelt“ (dass sie ewig ungeteilt zusammenbleiben). Dieser Satz inspiriert das 1841 in einem Gedicht geprägte „op ewig ungedeelt“ (auf ewig ungeteilt).

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