Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten

Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten (englisch United States Department of Defense, abgekürzt US DoD oder DoD) wurde durch die Verabschiedung des National Security Act durch den US-Präsidenten Harry S. Truman am 10. August 1947 ins Leben gerufen. Es wurde aus bis dahin selbständigen Ministerien und Einheiten der Streitkräfte gebildet; als direkter Vorläufer kann das Kriegsministerium (amtl. United States Department of War) angesehen werden. Das Verteidigungsministerium hat seinen Sitz im Pentagon.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Chris Kyle stirbt in Glen Rose, Texas. Christopher Scott „Chris“ Kyle war ein US-amerikanischer Scharfschütze. Mit über 160 bestätigten Tötungen ist er laut US-Verteidigungsministerium der erfolgreichste Scharfschütze der US-Geschichte. Er erhielt während seiner Dienstzeit 14 Auszeichnungen, darunter zweimal den Silver Star und fünfmal den Bronze Star.
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Gestorben: Bill Clements stirbt in Dallas, Texas. William Perry „Bill“ Clements Jr. war ein US-amerikanischer Politiker. Er war von 1979 bis 1983 und von 1987 bis 1991 Gouverneur des Bundesstaates Texas und von 1971 bis 1977 stellvertretender Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten.
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Gestorben: Robert McNamara stirbt in Washington, D.C.. Robert Strange McNamara war ein US-amerikanischer Manager und Politiker. 1960 wurde er der erste Präsident der Ford Motor Company, der nicht aus der Familie Ford stammte. Er war US-Verteidigungsminister von 1961 bis 1968 und Präsident der Weltbank von 1968 bis 1981.
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Gestorben: Jonathan James stirbt in Miami. Jonathan Joseph James war ein US-amerikanischer Black-Hat-Hacker. Unter dem Nickname c0mrade erlangte er große Bekanntheit, als er im Alter von nur 15 Jahren unter anderem in Server des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten eindrang.
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Gestorben: Fritz G. A. Kraemer stirbt in Washington, D.C.. Fritz Gustav Anton Kraemer war Senior Civilian Advisor beim Chief of Staff of the Army im Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten. Er war eine Schlüsselfigur der US-Außen- und Sicherheitspolitik in nahezu der gesamten Zeit des Kalten Krieges und eine prägende Persönlichkeit der neokonservativen Bewegung in den USA, der er selbst aber nicht angehörte.

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Das Pentagon wird als Sitz des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums fertiggestellt.

Politik & Weltgeschehen

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In den USA tritt der National Security Act in Kraft. Darin werden unter anderem die Schaffung des US-Verteidigungsministerium, der Joint Chiefs of Staff, der United States Air Force und der Central Intelligence Agency verfügt.

Historische Entwicklung

1968

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Roethlisberger: „Man in Organization“ und US-Verteidigungsministerium: „Principles and Applications of Value Engineering“. (Industrial Engineering)

Liste der designated survivors

2009

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Amtseinführung des Präsidenten: Robert Gates (Verteidigungsminister) (Liste der Designated survivors)

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1998

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Gründung: KBR, Inc. (ehemals Kellogg Brown & Root, Inc.) ist ein US-amerikanisches Ingenieur- und Bauunternehmen, das größte nicht-gewerkschaftsgebundene Bauunternehmen der USA. Außerdem ist KBR größter privater Militärdienstleister für das US-Verteidigungsministerium und auch für andere Staaten tätig. Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als größten Militärdienstleister der Welt („the world’s largest defense services provider“). Bis zum Frühjahr 2007 war KBR ein Tochterunternehmen des US-Ölindustriekonzerns Halliburton.

1987

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Gründung: Military Professional Resources Incorporated (MPRI) ist ein privates Sicherheits- und Militärunternehmen, das 1987 von acht ehemaligen hohen Offizieren der Streitkräfte der Vereinigten Staaten gegründet wurde. Das Unternehmen residiert in Alexandria, Virginia (USA). Die MPRI stellt vor allem dem Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten ihre Erfahrung zur Verfügung und leistet Unterstützung. Laut eigenen Aussagen bietet sie ein großes Spektrum internationaler Dienstleistungen, in einigen Fällen für die US-Regierung, in anderen Fällen direkt für andere Regierungen im Lizenzauftrag des US-Außenministeriums an. Man sagt ihr nach, dass sie inzwischen mehr 4-Sterne Generäle angestellt hat als das Pentagon. Der Jahresetat liegt bei über 100 Millionen US-Dollar. Die MPRI soll etwa 340 frühere US-Generäle in ihrer Kartei führen und die 22 besten davon unter Vertrag haben. Sie sollen etwa das Doppelte bis Dreifache ihrer früheren Staatsbezüge, zuzüglich Vorsorgeleistungen und MPRI-Aktien erhalten, während ihre Pentagon-Pensionen weiter laufen.

1947

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Gründung: EG&G ist ein US-amerikanisches Dienstleistungsunternehmen, das im Bereich der Entwicklung, Wartung und Betreuung von militärischen Projekten tätig ist. Die meisten Aufträge kommen vom Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten, dem Ministerium für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten und anderen Regierungsstellen.

Tagesgeschehen

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USA: Das US Verteidigungsministerium kündigt an, ein Raketenabwehrsystem zur Insel Guam zu entsenden.
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Washington, D.C./USA: Der Geheimdienstausschuss im US-Senat ermittelt eine Desinformation eines hohen Mitarbeiters des US-Verteidigungsministeriums zu den Beweisen von Massenvernichtungswaffen im Irak.
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München/Irak. Trotz der offiziellen Ablehnung des Irak-Kriegs durch die Bundesregierung soll der deutsche Geheimdienst Medienberichten zufolge die US-Truppen im Irak unterstützt haben. Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung” und des ARD-Magazins „Panorama” blieben mindestens zwei Mitarbeiter des BND während des gesamten Krieges in Bagdad und versorgten das US-Militär mit Informationen. Dies sei vom Geheimdienst-Koordinator im Kanzleramt, Ernst Uhrlau, und dem damaligen BND-Präsidenten August Hanning gebilligt worden, berichtet die „SZ”. Ein hochrangiger deutscher Sicherheitsbeamter, der ungenannt bleiben wollte, sagte dem Blatt, zwei Agenten des Bundesnachrichtendienstes hätten in der französischen Botschaft Unterschlupf gefunden, nachdem die deutsche Vertretung am 17. März 2003 - drei Tage vor Beginn des Krieges - geräumt worden sei. Die BND-Mitarbeiter hätten ihre Arbeit während des Krieges fortgesetzt. Dazu habe auch die Zusammenarbeit mit dem US-Militärgeheimdienst Defense Intelligence Agency (DIA) gehört. Diese Kooperation sei eine „politische Entscheidung” der rot-grünen Bundesregierung gewesen, zitierte die „SZ” aus Sicherheitskreisen. Ein ehemaliger Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums stellte die deutsche Hilfeleistung jedoch anders dar. Er sagte dem ARD-Magazin „Panorama”, die Hilfe der Deutschen sei für die offensive Kriegführung „sehr wichtig” gewesen. Der BND habe „direkte Unterstützung” bei der „Zielerfassung” geliefert. Der BND wies dies laut „Panorama” zurück. Zwar seien tatsächlich zwei BND-Mitarbeiter in Bagdad geblieben. Der BND habe aber „den kriegsführenden Parteien keinerlei Zielunterlagen oder Koordinaten für Bombenziele zur Verfügung gestellt”.
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Washington D.C./USA: Nach dem Skandal von Abu Ghuraib beschließt der US-Senat ein ausdrückliches Verbot der Misshandlung von Gefangenen durch US-Soldaten. Die Neuregelung, die in einem Gesetz zum Verteidigungsbudget steht, wird mit 90 gegen 9 Stimmen angenommen. Zu den Verfechtern zählen der republikanische Senator John McCain und der frühere Außenminister Colin Powell. Im Weißen Haus und im US-Verteidigungsministerium gibt es Widerstand gegen die Neuregelung, so dass die weiteren parlamentarischen Beratungen zu Änderungen führen könnten.
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Washington D.C.: US-Soldaten sollen nach Infos der Zeitschrift „East Bay Express“ Fotos von Leichen aus dem Irak an eine Internet-Website geschickt haben, um dafür Gratiszugang zu Pornos zu erhalten. Der mutmaßliche Gründer der Website, Chris Wilson, habe erklärt, dass durch die Abbildungen eine „noch nicht dagewesene Vision des Krieges“ entstehe. Das US-Verteidigungsministerium erklärte am Mittwoch, vorerst lägen keine hinreichenden Beweise für den Austausch vor. Die US-Streitkräfte versuchen, neuen Wirbel wie den um die Fotos von Misshandlungen im Abu-Ghuraib-Gefängnis zu vermeiden. Die Obergefreite d.R. Lynndie England war wegen Beteiligung an diesem Skandal am Dienstag zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden und wird unehrenhaft aus der United States Army entlassen.

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