Vertrag von Axim

Der Vertrag von Axim wurde am 17. Februar 1642 zwischen den Vereinigten Niederlanden und den Häuptlingen des Ortes Axim im Südwesten des heutigen Ghana abgeschlossen. Der Vertrag regelte die Oberhoheit der Niederlande und der Niederländischen Westindischen-Kompanie über die Stadt und ihr Herrschaftsgebiet. Der Vertrag wurde abgeschlossen, nachdem die Niederländische Westindien-Kompanie die Portugiesen vertrieben hatte, die dort bisher mit dem Fort Sao Antonio (heute Fort St. Anthony) einen ihrer ältesten Stützpunkte an der westafrikanischen Goldküste besaßen. Im Laufe der Zeit wurde das Abkommen durch mehrere neue Verträge und Abkommen ersetzt bzw. erweitert. Der Vertrag blieb jedoch die Basis für die holländische Oberhoheit und die politischen Beziehungen zwischen Axim und den Niederländern bis zu deren Abzug von der Goldküste 1872.

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Der Vertrag von Axim wird zwischen den Niederlanden und den „chiefs“ des Ortes Axim im Südwesten des heutigen Ghana abgeschlossen. Der Vertrag, der abgeschlossen wird, nachdem die Niederländische Westindien-Kompanie die Portugiesen vertrieben hat, die dort bisher mit dem Fort São António einen ihrer ältesten Stützpunkte an der Goldküste besessen haben, regelt die Oberhoheit der Niederlande und der Kompanie über die Stadt und ihr Herrschaftsgebiet.

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