Vertrag von Hadjatsch

Der Vertrag von Hadjatsch wurde am 16. September 1658 im ostukrainischen Hadjatsch zwischen Vertretern Polen-Litauens (S. Bieniewski und K. Jewłaszewski) und den ukrainischen Saporogerkosaken (Iwan Wyhowskyj, Jurij Nemyrytsch und Pawlo Teterja) geschlossen.

Der Vertrag von Hadjatsch kam ein Jahr nach dem Tod von Hetman Bohdan Chmelnyzkyj zustande, der noch erbittert gegen die polnische Krone gekämpft und die Ukraine im Vertrag von Perejaslaw unter Schutz des russischen Zaren gestellt hatte. Initiiert von Chmelnyzkyjs Nachfolger Iwan Wyhowskyj, sah der Vertrag einen Rückkehr der Kosaken in die polnisch-litauische Adelsrepublik vor, wobei sie den gleichen Status bekommen sollten wie Polen und Litauen (auf poln.: „Rzeczpospolita Trojga Narodów“ – „Republik Dreier Nationen“). Weiterhin wurde vereinbart, dass die kirchliche Union von Brest aufgehoben werde und die orthodoxe Kirche somit die gleichen Rechte erhalten sollte wie die katholische Kirche.

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Friedensschlüsse

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Vertrag von Hadjatsch, zwischen Polen-Litauens und den ukrainischen Saporogerkosaken

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