Vertrag zu Salinwerder

Der Vertrag von Salinwerder war ein am 12. Oktober 1398 geschlossener Friedens- und Grenzvertrag zwischen dem Deutschen Orden und dem Großfürstentum Litauen. Benannt wurde das Dokument nach einer Insel im Fluss Memel, auf der die Unterzeichnung und Besiegelung stattfand.

In diesem Vertragswerk sollte die über ein Jahrhundert andauernde kriegerische Auseinandersetzung zwischen den Kontrahenten dauerhaft beigelegt werden. Repräsentiert durch den Hochmeister Konrad von Jungingen sowie dem litauischen Großfürsten Vytautas, kam es erstmals zu einem grundlegenden Konsens über das umstrittene Samogitien sowie freiem Handelsverkehr zwischen den bisher verfeindeten Staatsgebilden im Baltikum. Kernpunkt des Kontraktes bildete die vollständige Abtretung Samogitiens durch Vytautas an den Deutschen Orden.

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