Via Appia

Die Via Appia (Appische Straße) ist eine Römerstraße, deren Bau 312 v. Chr. unter dem Konsul Appius Claudius Caecus begonnen wurde. Heute ist die Via Appia als Staatsstraße 7 (SS 7) ein wichtiger Teil des italienischen Fernstraßennetzes und hat zum großen Teil den gleichen Streckenverlauf wie die antike Straße. Sie führt über eine Länge von ca. 540 km von Rom nach Brindisi.

Dort, wo die antike Trasse nicht durch die moderne Straße überbaut ist, ist oft noch die antike Pflasterung erhalten oder ausgegraben. Diese Teile der alten Straße werden in der Regel als Via Appia Antica bezeichnet, so zum Beispiel in Rom, den römischen Vororten Ciampino und Marino, in Terracina, Mondragone, Caserta und Matera. Die moderne Straße heißt demgegenüber Via Appia Nuova.

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Römische Republik

312 v. Chr.

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Der Zensor Appius Claudius Caecus lässt eine 16 km lange Trinkwasserleitung, den nach ihm benannten Aquädukt Aqua Appia, nach Rom bauen. Des Weiteren wird der Bau der ebenfalls nach ihm benannten Via Appia, einer (Heer-)Straße zur Verbindung von Rom mit Süditalien, veranlasst.

Ereignisse

291 v. Chr.

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Im Dritten Samnitenkrieg stationieren die Römer in Venusia eine 20.000 Mann starke Garnison. Die Via Appia wird über Capua hinaus bis Venusia verlängert; die Stadt kontrolliert das Gebiet zwischen den Samniten und Tarent.

Europa

267 v. Chr.

Westliches Mittelmeer:
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Die Römer unterwerfen unter Konsul Marcus Atilius Regulus die aufständischen Sallentiner in Kalabrien. Die Via Appia wird in der Folge zur Kontrolle der Region von Venusia über Tarentum bis Brundisium verlängert.

Rom

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Bei Kämpfen auf der Via Appia nahe Bovillae ermordet eine von Titus Annius Milo angeführte, bewaffnete Bande Publius Clodius Pulcher. Marcus Tullius Cicero hält die erfolglose Verteidigungsrede für Milo, der daraufhin ins Exil nach Massilia geht.

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