Vienna City Marathon

Der Vienna City Marathon (bis 1993 Frühlingsmarathon Wien) ist der größte Marathon Österreichs und findet seit 1984 jährlich im Frühjahr in Wien statt. Neben der 42,195-km-Strecke wird auch ein Halbmarathon und ein Staffelmarathon angeboten.

Die Strecke beginnt am Vienna International Centre, überquert auf der Reichsbrücke die Donau und führt über den Praterstern in den Wiener Prater, auf dem linken Ufer des Donaukanals zur Aspernbrücke und vorbei an der Urania auf die Ringstraße. An der Staatsoper verlässt sie den Ring, führt über die linke Wienzeile zum Schloss Schönbrunn und über die Mariahilfer Straße zurück Richtung Ringstraße. Seit 2016 biegen die Marathonläufer auf den Museumsplatz ab, während die Halbmarathonläufer auf die Ringstraße und in das Ziel vor dem Burgtheater laufen. Die Sightseeing-Tour in Running Shorts geht für die Marathonläufer hinter dem Rathaus weiter, danach führt die Strecke in den Alsergrund, dort auf der Friedensbrücke quert sie den Donaukanal und weiter über das linke Donaukanalufer erreicht sie ein zweites Mal den Prater. Nach einer weiteren Praterrunde am Ernst-Happel-Stadion und am Lusthaus vorbei, geht es über die Franzensbrücke erneut auf die Ringstraße bis zum Ziel vor dem Burgtheater.

mehr zu "Vienna City Marathon" in der Wikipedia: Vienna City Marathon

Geboren & Gestorben

thumbnail
Geboren: Lahoussine Mrikik wird in Iferiane geboren. Lahoussine Mrikik ist ein marokkanischer Marathonläufer, der 2006 Aufsehen erregte, als er beim Vienna City Marathon mit 2:08:20? h einen neuen Streckenrekord aufstellte, nachdem er im Jahr zuvor an gleicher Stelle Vierter wurde.
thumbnail
Geboren: Hermann Achmüller wird in Bruneck geboren. Hermann Achmüller ist ein italienischer Langstreckenläufer und derzeit einer der erfolgreichsten Südtiroler Leichtathleten. Bekannt wurde er dem Publikum durch seine Dienste als Tempomacher für Eliteläuferinnen beim Berlin-Marathon, wo er 2001 Naoko Takahashi zum damaligen Frauenweltrekord (2:19:42 h) und 2004 Y?ko Shibui zum japanischen Rekord (2:19:39 h) begleitete. 2004 siegte er gemeinsam mit seinem Landsmann Reinhard Harrasser beim Südtirol-Marathon in 2:19:26 h. Im Jahr darauf stellte er mit einem 25. Platz beim London-Marathon seine persönliche Marathon-Bestzeit von 2:18:56 h auf und gewann den München-Marathon, nachdem er dort im Jahr zuvor das Tempo für den ebenfalls siegreichen Harrasser gemacht hatte. 2006 gewann er beim Vienna City Marathon den Halbmarathon-Wettbewerb.
thumbnail
Geboren: Wolfgang Konrad wird in Landeck geboren. Wolfgang Konrad ist ein ehemaliger österreichischer Mittel- und Langstreckenläufer, der Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre Weltklasseleistungen im Hindernislauf erbrachte. Als Veranstalter hat er durch die Organisation des Vienna City Marathon Bekanntheit erlangt. 2013 wurde Wolfgang Konrad von Landeshauptmann Günther Platter und dem CLUB TIROL als Tiroler des Jahres ausgezeichnet.

Tagesgeschehen

thumbnail
Wien/Österreich. Gewinner des 21. Vienna City Marathons ist der Kenianer Samson Kandie mit einer Streckenrekordzeit von 2:08:35 Stunden. Beste Frau (2:29:22 Stunden) war Rosaria Console aus Italien.
thumbnail
Österreich. Den heutigen Vienna City Marathon gewannen bei sommerlichen Temperaturen der Kenianer Joseph Chebet und die Italienerin Lucilla Andreucci.

Sport

2014

Statistik > Streckenrekorde:
thumbnail
Männer: 2:05:41 h, Getu Feleke (ETH)

2012

Statistik > Streckenrekorde:
thumbnail
Frauen: 1:12:03 h, Paula Radcliffe (GBR)

2011

Statistik > Streckenrekorde:
thumbnail
Männer: 1:00:18 h, Haile Gebrselassie (ETH)

2000

Statistik > Streckenrekorde:
thumbnail
Frauen: 2:23:47 h, Maura Viceconte (ITA)

1984

thumbnail
25. März: Erstmals findet der Vienna City Marathon statt. 794 Personen nehmen teil, davon 25 Frauen.

"Vienna City Marathon" in den Nachrichten