Vierter Syrischer Krieg

Der Vierte Syrische Krieg war die vierte militärische Auseinandersetzung zwischen dem ptolemäischen Ägypten und dem Reich der Seleukiden. Seine heiße Phase begann im Jahr 219 v. Chr., und er endete mit einem Friedensschluss zwei Jahre später.

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Europa

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Östliches Mittelmeer: Antiochos III. erleidet in der Schlacht von Raphia eine vernichtende Niederlage gegen die Ägypter unter Ptolemaios IV. Damit wird sein Angriff auf Ägypten abgewehrt, wenig später beenden beide Parteien den Vierten Syrischen Krieg durch den Friedensschluss von Antiochia, wobei weitgehend der Besitzstand zu Beginn des Krieges wiederhergestellt wird.

218 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Im Vierten Syrischen Krieg gelingt dem Seleukidenkönig Antiochos III. in einer kombinierten Land- und Seeschlacht bei Sidon ein Sieg über Ptolemaios IV.; daraufhin rückt Antiochos nach Palästina und Transjordanien vor.

219 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Frühjahr: Nachdem Antiochos III. seine innenpolitischen Probleme gelöst hat, wird er im Vierten Syrischen Krieg gegen Ägypten offensiv. Ihm gelingt die Einnahme des seit dem letzten Syrischen Krieg in ägyptischer Hand befindlichen Hafens von Antiochia, Seleukia in Piera. Theodotos, ägyptischer Statthalter in Koile-Syrien, läuft zu Antiochos über, dem er seine Provinz übergibt. Auch Tyros und Ptolemais (Akkon) öffnen Antiochos die Tore. Nach der Gewinnung Palästinas willigt Antiochos in einen viermonatigen Waffenstillstand mit Ägypten ein.

221 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Sommer: Antiochos III., Herrscher des Seleukidenreichs, nutzt den Thronwechsel in Ägypten, um in die ägyptischen Besitzungen in Syrien einzufallen (Vierter Syrischer Krieg). Der Versuch, den ägyptischen Sperrriegel in der Bekaa-Ebene zu überwinden, scheitert jedoch.

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