Villány

Villny

Wappen von Villány

Villány (Ungarn)

Villány [ˈvilːaːɲ] (deutsch Wieland, kroatisch Vilanj, serbisch Вилањ) ist eine Kleinstadt im Komitat Baranya in Südungarn. Nach ihr ist das Villány-Gebirge und eine bekannte Weinbau-Region auf den sieben Hügeln benannt.



Geschichte




Die „Stadt der Trauben und Weine“ ist ein Bahnknotenpunkt und bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Sie ist auch heute noch von Donauschwaben bewohnt, die nach den Türkenkriegen von Maria Theresia dort angesiedelt wurden. Sie brachten neue Rebsorten nach Ungarn mit (z. B. Blauer Portugieser) und erarbeiteten sich einigen Wohlstand.1946, nach dem Zweiten Weltkrieg, wurden viele Deutsche aus Ungarn vertrieben. Das geschah, anders als im Sudetenland oder in Jugoslawien, zumeist ohne Gewaltanwendung. Viele Denkmäler in der Umgebung erinnern an diese Zeit.Villány und viele andere Orte und Städte in den Siedlungsgebieten der Donauschwaben weisen heute zweisprachige Ortstafeln auf, manche auch dreisprachige (zusätzlich Kroatisch oder Serbisch).Der Wein aus Villány und Umgebung hat sich auch außerhalb Ungarns einen guten Ruf erworben. Vor allem Budapester Weinkenner jedoch sind bereit, Höchstpreise für Weine aus den Spitzenweingütern aus Villány zu zahlen. An der Weinstraße Villány-Siklós befinden sich unzählige Weinkeller. Im Gegensatz zum benachbarten Weißweinort Siklós, ist Villány wegen seiner Rotweine berühmt, die dem Ort den Spitznamen „Bordeaux des Ostens“ eingebracht haben.In der Nähe des Ortes befindet sich im südwestlichen Teil der Gemarkung, an dem kegelförmigen Berg Szársomlyó, ein Skulpturenpark, der durch ein Bildhauersymposion Villány im Jahre 1968 entstand.

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Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1968

Bildhauersymposien:
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Bildhauersymposion Villány bei Villány, ab (Bildhauersymposium)

Partnergemeinden

1995

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UngarnVillany, Ungarn, seit (Stainz)

"Villány" in den Nachrichten