Villa Adriana

Die Villa Adriana oder Hadriansvilla wurde von 118 bis 134 n. Chr. ca. 30 Kilometer nordöstlich von Rom, 6 km vor Tivoli (antiker Name: Tibur) als Sommerresidenz und Alterssitz des römischen Kaisers Hadrian ausgebaut. Die Anlage umfasste mindestens 125 Hektar an bebautem Gebiet und Grünflächen und war damit die größte und aufwendigste Palastanlage, die sich je ein römischer Kaiser erbauen ließ.

Als bedeutendes antikes Ruinenensemble gewann sie nach ihrer Wiederbekanntwerdung im 15. Jahrhundert Bedeutung für die weitere Entwicklung der Gartenkunst und war Vorbild für viele barocke Gartenanlagen. Mehr „Palaststadt“ als Villa ist sie die am besten erhaltene derartige Anlage aus römischer Zeit und ein touristischer Anziehungspunkt. Die facettenreiche Architektur der Villa Adriana spiegelte – und spiegelt teils noch – in einer Vielzahl von Bauten und Ausstattungsobjekten die Eindrücke, die Hadrian bei seinen ausgedehnten Reisen in die Provinzen des Römischen Reiches vor allem in Griechenland und Ägypten, gesammelt hatte.

mehr zu "Villa Adriana" in der Wikipedia: Villa Adriana

Ereignisse

134 n. Chr.

thumbnail
Die über den Tiber führende Pons Aelius (heute Engelsbrücke genannt) wird eingeweiht und die 30 Kilometer nordöstlich von Rom gelegene Sommerresidenz von Hadrian, die Hadriansvilla, wird vollendet.

Geboren & Gestorben

Gestorben:
thumbnail
Friedrich Rakob stirbt in Münster. Friedrich Rakob war ein deutscher Bauforscher. Seine Forschungstätigkeit beim Deutschen Archäologischen Institut in Rom konzentrierte sich vor allem auf den Maghreb (Tunesien) und die Villa Hadriana in Tivoli.
Geboren:
thumbnail
Friedrich Rakob wird in Ennigloh geboren. Friedrich Rakob war ein deutscher Bauforscher. Seine Forschungstätigkeit beim Deutschen Archäologischen Institut in Rom konzentrierte sich vor allem auf den Maghreb (Tunesien) und die Villa Hadriana in Tivoli.

"Villa Adriana" in den Nachrichten