Villa am Meer

Die Villa am Meer ist eines der berühmtesten Gemälde Arnold Böcklins. Inspiriert von einer Entwurfsskizze Böcklins (vermutlich das Bild, das heute in der Neuen Pinakothek in München hängt) die sein Förderer Graf Adolf Friedrich von Schack gesehen hatte, gab er Böcklin den Auftrag für dieses Werk. Schack schrieb:

Böcklin hat in seinen Bildwiederholungen immer Akzente und Stimmungen seiner Bilder verschoben. So ersetzte er das in seiner Ölskizze abgebildete Paar auf der Mauer durch die einsame, sehnsüchtig aufs Meer blickende Frau am Strand. Böcklin deutete an, die unbekannte Frau sei „vermutlich der letzte Spross einer alten Familie“. Auch die Farbgebung ist starken Änderungen unterworfen und variiert von kontrastreichen hin zu fahlen, düsteren Stimmungen. An diesen Entwicklungen ist auch die zunehmende Abkehr Böcklins von der Tradition der romantischen Malerei hin zu eher mythologischen, rätselhaften Motiven ablesbar.

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Kunst & Kultur

1878

Weitere Bilder:
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Villa am Meer (Arnold Böcklin)

B

1872

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Böcklinstraße, 1919 benannt nach dem Schweizer Maler, Zeichner, Grafiker und Bildhauer Arnold Böcklin (1827–1901); er war einer der Hauptvertreter des Symbolismus, der mit der dominierenden akademischen Malerei und dem vorherrschenden Naturalismus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts brach. Zu seinen bedeutendsten Werken zählen die fünf Varianten der Villa am Meer, das Selbstbildnis mit fiedelndem Tod und die fünf Varianten der Toteninsel (1880–1886). Die Straße, die zum Pratercottage zählt, hieß vorher 1876–1919 Valeriestraße nach Erzherzogin Marie Valerie, Tochter des Herrscherpaars Franz Joseph I. und Elisabeth (nach deren Familie die kreuzende Wittelsbachstraße benannt ist). In der Böcklinstraße? 1 befinden sich die denkmalgeschützten Bildhauerateliers der Akademie der bildenden Künste. (Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt)

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