Viminatium

Viminatium oder Viminacium, auch als Stari Kostalc oder manchmal auch als „Pompeji Serbiens“ bezeichnet, war zwischen dem 1. und 6. Jahrhundert eine wichtige Antike Grenzstadt der römischen Provinz Moesia und das Hauptquartier der römischen Legio VII Claudia. Hier fanden auch die Schlachten von Viminacium statt.

Im ehemaligen Stadtgebiet befindet sich auch das Mausoleum des römischen Kaisers Hostilian. Viminatium belegt eine bedeutende Ausnahmestellung in der Familie der archäologischen Fundstätten aus dem Römischen Reich, und zwar ist sie nicht nur eine der größten und besterhaltenen römischen Städte, sondern auch einziges Legionslager und römische Stadt neben Carnuntum in Österreich, die nicht unter einer modernen Stadt liegt. Daneben befindet sich auf seinem Gebiet ein Mammut-Park.

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Antike

251 n. Chr.

Römisches Reich:
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November: Kaiser Hostilian erkrankt in Viminatium an der Pest und stirbt binnen kurzer Zeit. Sein Leichnam wird vor Ort verbrannt und in einem eigenen Mausoleum bestattet. Hostilian ist der erste römische Kaiser seit 40 Jahren, der eines natürlichen Todes stirbt.Die Überreste der Stadt Viminatium und des Mausoleums, heute auf serbischem Gebiet, werden derzeit erforscht.

Europa

599 n. Chr.

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Balkanfeldzüge des Maurikios: Die Oströmer brechen den Friedensvertrag mit den Awaren: die Feldherren Priskos und Komentiolos stoßen bei Viminatium in die pannonische Tiefebene und damit in das awarische Kernland vor, wo sie die Awaren erstmals in ihrem eigenen Land besiegen und ungehindert das Gebiet des heutigen Banat verwüsten.

584 n. Chr.

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Die Awaren erobern Singidunum und Viminatium.

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