Virginia Woolf

Virginia Woolf [vəˈdʒɪnjə wʊlf] (* 25. Januar 1882 in London; † 28. März 1941 bei Rodmell nahe Lewes, Sussex; gebürtig Adeline Virginia Stephen) war eine britische Schriftstellerin und Verlegerin. Sie entstammte einer wohlhabenden Intellektuellen-Familie, die zahlreiche Kontakte zu Literaten hatte. Als Jugendliche erlebte sie noch die viktorianischen Beschränkungen für Mädchen und Frauen. Sie war früh als Literaturkritikerin und Essayistin tätig; ihre Karriere als Romanautorin begann im Jahr 1915 mit dem Roman The Voyage Out(Die Fahrt hinaus). Ende der 1920er Jahre war sie eine erfolgreiche und international bekannte Schriftstellerin. Woolf wurde in den 1970er Jahren wiederentdeckt, als ihr Essay A Room of One’s Own(Ein Zimmer für sich allein) aus dem Jahr 1929 zu einem der meistzitierten Texte der neuen Frauenbewegung wurde. Mit ihrem avantgardistischen Werk zählt sie neben Gertrude Stein zu den bedeutendsten Autorinnen der klassischen Moderne.

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Geboren & Gestorben

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Geboren: Virginia Woolf wird in London geboren. Virginia Woolf war eine britische Schriftstellerin und Verlegerin. Sie entstammte einer wohlhabenden Intellektuellen-Familie, die zahlreiche Kontakte zu Literaten hatte. Als Jugendliche erlebte sie noch die viktorianischen Beschränkungen für Mädchen und Frauen. Sie war früh als Literaturkritikerin und Essayistin tätig; ihre Karriere als Romanautorin begann im Jahr 1915 mit The Voyage Out (Die Fahrt hinaus). Ende der 1920er Jahre war sie eine erfolgreiche und international bekannte Schriftstellerin. Woolf wurde in den 1970er Jahren wieder entdeckt, als ihr Essay A Room of One’s Own (Ein eigenes Zimmer) zu einem der meistzitierten Texte der neuen Frauenbewegung wurde. Mit ihrem avantgardistischen Werk zählt sie neben Gertrude Stein zu den bedeutendsten Autorinnen der klassischen Moderne.

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Virginia Woolf war im Sternzeichen Wassermann geboren.

Gesellschaft & Soziales

Gesellschaft:
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Virginia Stephen heiratet Leonard Sydney Woolf.
Gesellschaft:
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Virginia Stephen veranstaltet mit einigen ihrer Freunde den sogenannten Dreadnought-Streich.

Erzählerisches Werk

1941

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Between the Acts. Hogarth Press, London (postum veröffentlicht im Juli ) – Zwischen den Akten. Roman. Fischer, Frankfurt a. M. 1999, ISBN 3-596-14341-1

1940

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Roger Fry. A Biography. Hogarth Press, London; Harcourt Publishers Ltd College Publishers 1976, ISBN 0-15-678520-X

1938

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Three Guineas. Hogarth Press London – Drei Guineen. In: Ein eigenes Zimmer / Drei Guineen. Zwei Essays. Fischer, Frankfurt a. M. 2001, ISBN 3-10-092573-4

1937

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The Years. Hogarth Press, London – Die Jahre. Roman. Fischer, Frankfurt a. M. 2002, ISBN 3-596-15521-5

1933

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Flush. A Biography. Hogarth Press, London – Flush – Die Geschichte eines berühmten Hundes. Fischer, Frankfurt a. M. 1994, ISBN 3-596-12416-6

Briefe, Tagebücher

1990

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A Passionate Apprentice: The Early Journals 1897–1909. Hrsg. von Mitchell A. Leaska. Hogarth Press, London

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2005

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Lesungen / Hörbücher: Die Wellen. Lesung mit Gert Westphal, Gustl Haneke und anderen. 2 CDs, Gesamtlaufzeit 102? Minuten. Der Audio Verlag

2002

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Lesungen / Hörbücher: Orlando. Eine vollständige Lesung des Romans. Sprecherin: Sissy Höfferer. 8 CDs, Gesamtlaufzeit 525? Minuten. Der hörverlag / Sender Freies Berlin

2001

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Lesungen / Hörbücher: Mrs Dalloway. Gekürzte Lesung des Romans. Sprecherin: Angela Winkler. 5 CDs, Gesamtlaufzeit ca. 358? Minuten. Der hörverlag / Sender Freies Berlin
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Literatur: Der feministische Essay Ein eigenes Zimmer von Virginia Woolf erscheint.

1915

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Literatur: 26. März: Virginia Woolfs erster Roman The Voyage Out erscheint. Er wird von der Kritik freundlich aufgenommen, verkauft sich jedoch schlecht.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2002

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Verfilmung: The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit. Nach dem gleichnamigen Roman von Michael Cunningham. Buch: David Hare. Mit Nicole Kidman , Julianne Moore (Laura Brown), Meryl Streep (Clarissa Vaughan), Stephen Dillane (Leonard Woolf), Miranda Richardson (Vanessa Bell), George Loftus (Quentin Bell), Charley Ramm (Julian Bell), Sophie Wyburd (Angelica Bell), Lyndsey Marshal (Lottie Hope), Linda Bassett (Nelly Boxall), Christian Coulson (Ralph Partridge), Michael Culkin (Arzt), John C. Reilly (Dan Brown), Jack Rovello (Richie Brown), Toni Collette (Kitty Barlowe), Margo Martindale (Mrs. Latch), Colin Stinton (Hotelangestellter), Ed Harris (Richard Brown), Allison Janney (Sally Lester), Claire Danes (Julia Vaughan), Jeff Daniels (Louis Waters), Eileen Atkins (Barbara), Carmen De Lavallade (Clarissas Nachbarin), Daniel Brocklebank (Rodney). Land: USA. Jahr

1997

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Verfilmung: Mrs. Dalloway. Nach dem gleichnamigen Roman von Virginia Woolf. Regie: Marleen Gorris. Buch: Eileen Atkings. Kamera: Sue Gibson. Musik: Ilona Sekacz. Mit Vanessa Redgrave (Mrs. Dalloway), Natascha McElhone (junge Mrs. Dalloway), Rupert Graves (Septimus Warren Smith), Michael Kitchen (Peter Walsh), Alan Cox (junger Peter Walsh), Lena Headey (junge Sally), Sarah Bade (ältere Sally – Lady Rosseter). Land: GB/NL. Jahr

1997

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Verfilmung: Mrs Dalloway. Nach dem gleichnamigen Roman von Virginia Woolf. Regie: Marleen Gorris. Buch: Eileen Atkings. Kamera: Sue Gibson. Musik: Ilona Sekacz. Mit Vanessa Redgrave (Mrs. Dalloway), Natascha McElhone (junge Mrs. Dalloway), Rupert Graves (Septimus Warren Smith), Michael Kitchen (Peter Walsh), Alan Cox (junger Peter Walsh), Lena Headey (junge Sally), Sarah Bade (ältere Sally – Lady Rosseter). Land: GB/NL. Jahr

1992

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Film: Orlando ist ein europäisches Filmdrama aus dem Jahr 1992. Regie führte Sally Potter, die auch das Drehbuch anhand des Romans Orlando von Virginia Woolf aus dem Jahr 1928 schrieb und die Musik mitkomponierte.

Stab:
Regie: Sally Potter
Drehbuch: Sally Potter
Produktion: Christopher Sheppard
Musik: David Motion
Sally Potter
Kamera: Aleksei Rodionov
Schnitt: Hervé Schneid

Besetzung: Tilda Swinton, Quentin Crisp, Jimmy Somerville, John Bott, Elaine Banham, Anna Farnworth, Sara Mair-Thomas, Anna Healy, Dudley Sutton, Billy Zane, Simon Russell Beale

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