Virtuelle Parteigliederung

Als Virtuelle Ortsvereine, Virtuelle Landesverbände, Internet-Landesverbände oder „17. Landesverband“ bezeichnet man Projekte verschiedener Parteien, über das Internet unterhaltene Gliederungen zu betreiben und so Menschen einzubinden, die an materiellen Parteigliederungen nicht teilnehmen können oder wollen. Vor allem Ende der 1990er Jahre wurden die nötigen Techniken für solche Versuche der breiten Masse zugänglich. Grundsätzlich nahmen die Virtuellen Parteigliederungen Ansätze vorweg, die heute als „Web 2.0“ bekannt wurden. Dazu gehört Kommunikation und Interaktion der Mitglieder und Besucher selbst über das Internet „auf Augenhöhe“. Parteikommunikation fand damals vorrangig über Zeitschriften, Newsletter und die allgemeinen Medien statt, zu denen vorrangig Funktionäre und Abgeordnete Zugang hatten. Das einfache Mitglied konnte sich meist nur auf Versammlungen und Parteitagen zu Wort melden, bei denen meist Funktionäre privilegierte Redezeit erhalten und der einzelne Beitrag oft untergeht:

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