Geboren & Gestorben

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Gestorben: Jürgen Möllemann stirbt in Marl-Loemühle. Jürgen Wilhelm Möllemann war ein deutscher Politiker (FDP). Unter Bundeskanzler Helmut Kohl war er von 1987 bis 1991 Bundesminister für Bildung, von 1991 bis 1993 Bundesminister für Wirtschaft und ab Mai 1992 zudem Vizekanzler. Im Januar 1993 schied er im Zuge der Briefbogen-Affäre aus der Bundesregierung aus. Nach einem Comeback in Nordrhein-Westfalen 2000 geriet er durch einige Interviewaussagen, ein nicht von der FDP autorisiertes Wahlkampf-Flugblatt und irreguläre Finanzpraktiken erneut in die Kritik, verlor seine Parteiämter und sah einem Strafverfahren entgegen. Möllemann starb 2003 bei einem Fallschirmsprung.
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Gestorben: Erich Mende stirbt in Bonn. Erich Mende war ein deutscher Offizier, Jurist und Politiker (FDP, dann CDU). Von 1960 bis 1968 war er Vorsitzender der FDP und von 1957 bis 1963 der FDP-Bundestagsfraktion. 1963 bis 1966 amtierte er als Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen und war zugleich Stellvertreter des Bundeskanzlers.
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Gestorben: Egon Franke stirbt in Hannover. Egon Franke war ein deutscher Politiker (SPD). Er war vom 22. Oktober 1969 bis zum 4. Oktober 1982 Bundesminister für innerdeutsche Beziehungen und vom 17. September bis zum 1. Oktober 1982 Stellvertreter des Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland.
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Gestorben: Willy Brandt stirbt in Unkel, Landkreis Neuwied. Willy Brandt war von 1969 bis 1974 als Regierungschef einer sozialliberalen Koalition von SPD und FDP der vierte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Zuvor hatte er von 1966 bis 1969 während der ersten Großen Koalition der Bundesrepublik im Kabinett Kiesinger das Amt des Bundesaußenministers und Vizekanzlers ausgeübt. Bis zu seinem Eintritt in die Bundesregierung war er von 1957 an Regierender Bürgermeister von West-Berlin.
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Geboren: Guido Westerwelle wird in Bad Honnef geboren. Guido Westerwelle war ein deutscher Politiker. Er war Gründungsmitglied und 1983 bis 1988 Vorsitzender der Jungen Liberalen, 1994 bis 2001 Generalsekretär und 2001 bis 2011 Bundesvorsitzender der Freien Demokratischen Partei (FDP). Ferner war Westerwelle 2006 bis 2009 Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion und Oppositionsführer im Deutschen Bundestag. Von 2009 bis 2013 war er Bundesminister des Auswärtigen im Kabinett Merkel II. Als solcher war er vom Amtsantritt an bis zum Mai 2011 auch Stellvertreter der Bundeskanzlerin, umgangssprachlich Vizekanzler genannt.

Bedeutende Familienmitglieder

1863

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Prinzessin Anna Reuß zu Köstritz (* 1837; ??? 1907); ? Graf Otto zu Stolberg-Wernigerode, Fürst seit 1890, Vizekanzler unter Otto von Bismarck, Ritter des Ordens vom Schwarzen Adler, (* 1837; ??? 1896) (Reuß-Köstritz)

Personalien > Bundesebene

1922

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Gustav BauerVizekanzler
10. Mai 1921 bis
14. November (Sozialdemokratische Partei Deutschlands)

Politik & Weltgeschehen

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Berlin/Deutschland: Der deutsche Vizekanzler und Bundesminister für Arbeit und Soziales Franz Müntefering tritt aus familiären Gründen von seinen Ämtern zurück. Neuer Arbeitsminister wird Olaf Scholz, neuer Vizekanzler wird Frank-Walter Steinmeier.

Tagesgeschehen

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Berlin/Deutschland: Der Parteichef der FDP, Guido Westerwelle, gibt seinen Verzicht auf das Amt zum kommenden Parteitag bekannt. Zudem verzichtet er auf sein Amt als Vizekanzler, bleibt aber weiterhin Bundesaußenminister.
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Berlin: Der SPD-Vorstand stimmt gegen den von Parteichef Franz Müntefering vorgeschlagenen Generalsekretär Kajo Wasserhövel und für die „Parteilinke“ Andrea Nahles. Daraufhin kündigt Müntefering (laut ZDF) seinen Rücktritt an, lässt aber offen, ob er in die Koalitionsregierung als Vizekanzler eintreten werde. Vertreter der Union äußern Bedenken, weil Münte eine wichtige "Klammer für eine Große Koalition sei und mit Edmund Stoiber eine gute Kooperationsbasis habe. Der stellvertretende Fraktionschef Wolfgang Bosbach fürchtet (lt. N24-Interview), es gäbe nicht wenige in der SPD, die ohnehin Rot-Rot-Grün lieber hätten als eine Große Koalition. In der FDP werden erneute Kontakte zu den Grünen erwogen.

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