Vizepräsident der Vereinigten Staaten

Der Vizepräsident der Vereinigten Staaten ist der Stellvertreter des amerikanischen Präsidenten und damit Inhaber des zweithöchsten Amtes in den Vereinigten Staaten. Der Vizepräsident ist in der Nachfolge des Präsidenten die erste Person, die im Falle des Todes, des Rücktritts oder der Amtsenthebung des Präsidenten dessen Amt übernimmt. Gleichzeitig ist der Vizepräsident auch Präsident des Senats und kann dort bei einem Patt die entscheidende Stimme abgeben. Weiterhin nimmt er zeremonielle Aufgaben wahr.

Anfänglich als weitgehend bedeutungsloses Amt wahrgenommen und meist ohne Einfluss auf die Arbeit der Regierung, nimmt der Vizepräsident seit 1933 regelmäßig an Kabinettssitzungen teil und hat seit 1961 auch ein Büro im Weißen Haus. Heute ist er in der Regel einer der wichtigsten Berater des Präsidenten.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Elizabeth Edwards stirbt in Chapel Hill, North Carolina. Mary Elizabeth Edwards (Geburtsname: Mary Elizabeth Anania) war eine US-amerikanische Rechtsanwältin und Autorin und wurde als Ehefrau des früheren demokratischen US-Senators von North Carolina und ehemaligen Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten der Vereinigten StaatenJohn Edwards bekannt.
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Gestorben: Peter Camejo stirbt in Folsom, Kalifornien. Peter Miguel Camejo war ein US-amerikanischer Geschäftsmann, Finanzier, Schriftsteller, Umweltschützer und Politiker. Er war einer der Gründer einer Investment-Bewegung, die ihr Augenmerk auf besonderer sozialer Verantwortung hat. 2004 trat er zusammen mit Ralph Nader bei der Präsidentschaftswahl als Kandidat für das Vizepräsidentenamt an.
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Gestorben: Lloyd Bentsen stirbt in Houston, Texas. Lloyd Millard Bentsen Jr. war ein US-amerikanischer Politiker, Finanzminister und Vizepräsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei.
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Gestorben: Muriel Humphrey stirbt. Muriel Fay Buck Humphrey Brown war die Ehefrau Hubert H. Humphreys, des ehemaligen Vizepräsidenten der USA, sowie eine US-Senatorin.
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Gestorben: Spiro Agnew stirbt in Berlin, Maryland. Spiro Theodore Agnew war ein US-amerikanischer Politiker und der 39. Vizepräsident der Vereinigten Staaten, der von 1969 bis 1973 unter Präsident Richard Nixon amtierte.

Umfang des Amtes > Vertretung und Nachfolge des Präsidenten

1869

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Andrew Johnson wurde 1865 der zweite Vizepräsident von Abraham Lincoln. Als dieser gut einen Monat später ermordet wurde, übernahm Johnson das Präsidentenamt. Er hatte als erster Präsident ein Amtsenthebungsverfahren zu überstehen, das nur knapp scheiterte. Er wurde von den Demokraten nicht für eine Wiederwahl nominiert und verließ das Weiße Haus daher

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1974

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Rechtslage > Vereinigte Staaten: nach dem Rücktritt Richard Nixons vom Präsidentenamt im Zuge der Watergate-Affäre erteilte der nachrückende Vizepräsident Gerald Ford ihm eine generelle Begnadigung für jegliches im Amt etwa begangene Vergehen. Ford war im Oktober 1973 als Vizepräsident von Nixon selbst nominiert worden, nachdem Vizepräsident Spiro T. Agnew zurückgetreten war. Manche nahmen dies zum Anlass, Ford zu kritisieren. (Gnadenbefugnis)
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Vereinigte Staaten von Amerika: Mit John C. Calhoun tritt erstmals ein Vizepräsident der Vereinigten Staaten vom Amt zurück. Ursache ist seine Doktrin in der Nullifikationskrise, ein Bundesstaat dürfe Bundesgesetze auf seinem Territorium für ungültig erklären.

Amerika

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Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1900: Der republikanische Amtsinhaber William McKinley kann sich wie bereits 1896 gegen seinen demokratischen Herausforderer William Jennings Bryan klar durchsetzen und wird für eine zweite Amtszeit bestätigt. Neu gewählter Vizepräsident an McKinleys Seite wird Theodore Roosevelt.

Liste der designated survivors

2001

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Ansprache vor beiden Häusern des Kongresses (nach den Terroranschlägen vom 11. September): Dick Cheney (Vizepräsident)Tommy Thompson (Gesundheitsminister) (Liste der Designated survivors)

Politik & Weltgeschehen

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Vereinigte Staaten: US-VizepräsidentAl Gore gibt als Vorsitzender des US-Senates das Ergebnis der Wahl zum US-Präsidenten bekannt: George W. Bush erhielt 271 Stimmen, Al Gore selbst 266. Ein demokratischer Wahlmann stimmte nicht für Gore.

Rundfunk, Film & Fernsehen

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Serienstart - Deutschland: Veep -Die Vizepräsidentin (Originaltitel: Veep) ist eine US-amerikanische Dramedy-Fernsehserie von Armando Iannucci und verwendet den gleichen visuellen Stil wie dessen BBC-Politiksatire The Thick of It. Sie handelt von der Vizepräsidentin der USA und ihrem Alltag im Staatsbüro. Die Erstausstrahlung erfolgte am 22. April 2012 beim Kabelsender HBO. Bei den Emmy Awards 2012 wurde die Serie in drei Kategorien nominiert, wovon die Hauptdarstellerin Julia Louis-Dreyfus den Preis in der Kategorie Casting for a Comedy Series gewinnen konnte.

Episoden: 8
Genre: Dramedy, Politik, Drama
Idee: Armando Iannucci
Musik: Rupert Gregson-Williams, Christopher Willis

2006

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Film: Eine unbequeme Wahrheit (An Inconvenient Truth) ist ein Dokumentarfilm von Davis Guggenheim mit dem ehemaligen US-Vizepräsidenten und Präsidentschaftskandidaten Al Gore über die globale Erwärmung. Der Film hatte seine Premiere auf dem Sundance Film Festival 2006. Er erhielt als erster Film seit zehn Jahren einen Special-Humanitas-Preis für seine besonders gelungene Botschaft an die Menschheit. Außerdem gewann der Film die Oscars 2007 für den besten Dokumentarfilm und für den besten Song (I need to wake up von Melissa Etheridge). Er galt schon vor der Verleihung im Februar 2007 als Favorit.

Stab:
Regie: Davis Guggenheim
Produktion: Laurie David, Lawrence Bender
Musik: Michael Brook
Kamera: Davis Guggenheim Bob Richmann
Schnitt: Jay Cassidy
Dan Swietlik

Besetzung: Al Gore

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