Vogelgrippe H5N1

Vogelgrippe H5N1 ist die umgangssprachliche Bezeichnung für eine Viruserkrankung der Vögel, hervorgerufen durch das Influenza-A-Virus H5N1.

Die Bezeichnung Vogelgrippe ist unscharf: Damit ist einerseits der in der veterinärmedizinischen Literatur und in der Tierseuchengesetzgebung verwendete Begriff „Geflügelpest“ – in der englischsprachigen Fachliteratur HPAI (high pathogen avian influenza = hochpathogene aviäre Influenza) – gemeint, an der Vögel sterben. Damit kann aber auch LPAI (low pathogen avian influenza = niedrigpathogene aviäre Influenza) gemeint sein, ein grippaler Infekt von Vögeln.

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Geboren & Gestorben

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Geboren: Albert Osterhaus wird in Amsterdam geboren. Albert Osterhaus ist ein niederländischer Veterinärmediziner und Virologe. Ab 1993 war er Professor für Virologie am Klinikum der Erasmus-Universität Rotterdam, seit 2014 ist er Direktor des Research Center for Emerging Infections and Zoonoses (RIZ) an der Tierärztlichen Hochschule Hannover. International bekannt wurde er aufgrund seiner Forschungsarbeiten zu SARS und zum Influenza-A-Virus H5N1, dem Erreger der so genannten Vogelgrippe H5N1.

1948

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Geboren: Masato Tashiro wird geboren. Masato Tashiro ist ein japanischer Virenforscher (Infektiologe) am Nationalinstitut für Infektionsforschung in Tokio. Er leitet dort das WHO Collaborating Center on Influenza. Sein Labor koordinierte im Auftrag von UN und WHO die Forschung bezüglich der Vogelgrippe H5N1 im gesamten Asien.
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Geboren: Robert Webster (Virologe) wird in Balclutha, Neuseeland geboren. Robert Gordon Webster ist ein US-amerikanischer Virologe und ein Experte auf dem Gebiet der Erforschung von Influenza-Viren. Seine Arbeitsgruppe war Anfang der 1960er-Jahre die erste, die darauf hinwies, dass Reassortierungen zum Auftreten neuer pandemischer Virusstämme führen und nicht – wie zuvor vermutet – eine Antigendrift, also Mutationen der Viren. Hierdurch leistete er auch einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis, welchen Anteil Wildvögel an der Verbreitung neuer Influenzavirus-Stämme haben. International bekannt wurde Robert G. Webster durch seine Forschung über die Verbreitung der so genannten Vogelgrippe vom Typ Influenza A/H5N1.

Politik & Weltgeschehen

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Ausbruch der Vogelgrippe in Hongkong

1997

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
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Um die weitere Verbreitung von H5N1, des Erregers der Vogelgrippe H5N1, zu stoppen, lassen die Behörden in Hongkong etwa 1,5 Millionen Hühner töten. (28. Dezember)

Tagesgeschehen

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Genf/Schweiz: Die Weltgesundheitsorganisation berichtet, dass in Ägypten der weltweit 600. Mensch an Viren der Vogelgrippe H5N1 erkrankt ist; 353 Personen starben an den Folgen der Infektion.
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Genf/Schweiz: Nach der Züchtung einer hochgradig ansteckenden, lebensbedrohlichen Variante des Influenza-A-Virus H5N1 verkünden die weltweit führenden Influenza-Forscher ein Moratorium für Experimente mit genetisch veränderten Vogelgrippe-Viren.
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Wachenroth, Deutschland: In einem Entenmastbetrieb werden mehrere an der Vogelgrippe erkrankte Tiere gefunden. Darauf erfolgt die mit 166.000 getöteten Tieren umfangreichste Keulung in der Geschichte der Bundesrepublik.
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Nürnberg/Deutschland: Nachdem bei fünf am Wöhrder See verendeten Schwänen und einer am Silbersee tot aufgefundenen Wildente der hoch pathogene Vogelgrippe-Erreger Influenza-A-Virus H5N1 nachgewiesen wurde, hat die Stadt Nürnberg einen Sperrbezirk eingerichtet.
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Indonesien: Nach Wiederauftreten der Vogelgrippe wird der Tod zweier Menschen gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Anfang 2006 (?) am Virus HN..verstorbenen Personen auf 54; der Inselstaat nimmt darin weiterhin Platz 1 ein, gefolgt von Vietnam mit 42 Virustoten (WHO, Ö1)

"Vogelgrippe H5N1" in den Nachrichten