Voice of America

Die Voice of America (VOA; deutsch auch Stimme Amerikas) ist der offizielle staatliche Auslandssender der USA mit Sitz in Washington, D.C. Neben Englisch sendet die VOA in 43 weiteren Fremdsprachen und produziert Nachrichten, Informations- und Kultursendungen.



Geschichte




Die VOA wurde 1942 vom Büro für Kriegsberichterstattung gegründet und sollte Hörfunkprogramme für das von Deutschland besetzte Europa und Nordafrika produzieren. Die VOA nutzte dazu Kurzwellensender, die von CBS und NBC bereitgestellt worden waren. Am 24. Februar 1942 startete die „Stimme Amerikas“ über Anlagen in England ein deutschsprachiges Programm, aus dem später der RIAS Berlin hervorging. Dieses Datum hat sich inzwischen als überholt herausgestellt. Tatsächlich wurde die erste Sendung in Deutsch schon am 1. Februar 1942 ausgestrahlt. Am 17. Februar 1947 startete die VOA mit Sendungen für die Sowjetunion.Von 1948 bis 1953 gab das Außenministerium der Vereinigten Staaten eine Programmbroschüre in mehreren Sprachen heraus, unter anderem auch in Deutsch. Diese etwa DIN A 5 großen Die Stimme Amerikas-Hefte hatten ab 1950 einen Umfang von ca. 20 Seiten. Die Titelseiten zeigten hochwertige, auf Weiß freigestellte Fotografien amerikanischer Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, etwa den Initiator des Marshallplans, US-Außenminister George C. Marshall. Der redaktionelle Teil zeichnete bruchlos positive Szenen aus dem Innenleben einer modernen demokratischen Gesellschaft, stets in einem Zusammenhang mit dem Rundfunk. Das reichte von einem Bericht über in New York vorgestellte neue Studioelektronik (eine Farbfernsehkamera mit nur 13,5 kg Gewicht) über ein Interview mit dem Schriftsteller Upton Sinclair für die Sendereihe „Im Sendewagen durch Amerika“ bis zu Porträts von Mitarbeitern der Stimme Amerikas (etwa „Miss Alice Thomas“, die Stenotypistin der Redaktion, mit 200 Worten pro Minute Transkriptionsgeschwindigkeit). Unter „Hörerstimmen“ war weitgehend positive Post von Hörern zu lesen; aus manchen Briefen sprach jedoch auch eine Skepsis gegenüber den Kriegsgewinnern USA:Etwa die Hälfte des Heftes machten Programm-Listen und Empfangsfrequenzen aus. So konnte man Ende 1950 „Im Sendewagen durch Amerika“ direkt aus den USA über die Kurzwellen 25, 19, 16 und 13 Meter empfangen, oder über lokale deutsche Sender auf Mittel- und Langwelle, allen voran den RIAS auf der Wellenlänge 303 Meter. Hier war die Ausrichtung auf die gerade gegründete DDR auffällig, im Programmheft demonstrativ „Ostzone“ genannt:Der Sender stellte das Programmheft im Frühjahr 1953 wieder ein....

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Rundfunk, Film & Fernsehen

Rundfunk:
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Die Voice of America beginnt ihn Programm mittels Kurzwelle in die Sowjetunion zu strahlen.

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Milan Herzog stirbt in Los Angeles, Kalifornien, USA. Milan Herzog war ein amerikanischer Produzent für wissenschaftliche Filme. Bevor er Produzent wurde, war er Zeitungskorrespondent, Richter, Direktor des „U.S. Departement of War Information“ und Kommentator bei der Voice of America.

1986

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Geboren: Jessica Beinecke wird in Ohio geboren. Jessica Beinecke ist eine US-amerikanische Journalistin, die für den US-Sender Voice of America chinesischen Internet-Nutzern amerikanische Alltagssprache und Slang beibringt.
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Geboren: Milan Herzog wird in Vrbovec, Kroatien geboren. Milan Herzog war ein amerikanischer Produzent für wissenschaftliche Filme. Bevor er Produzent wurde, war er Zeitungskorrespondent, Richter, Direktor des „U.S. Departement of War Information“ und Kommentator bei der Voice of America.

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