Voltaire

Voltaire [vɔltɛːʀ] (eigentlich François-Marie Arouet [fʀɑ̃swa maʀi aʀwɛ], * 21. November 1694 in Paris; † 30. Mai 1778 ebenda) war ein französischer Philosoph und Schriftsteller. Er ist einer der meistgelesenen und einflussreichsten Autoren der französischen und europäischen Aufklärung.

In Frankreich nennt man das 18. Jahrhundert auch „das Jahrhundert Voltaires“ (le siècle de Voltaire). Als Lyriker, Dramatiker und Epiker schrieb er in erster Linie für ein Publikum gebildeter Franzosen, als Erzähler und Philosoph für die gesamte europäische Oberschicht im Zeitalter der Aufklärung, deren Mitglieder für gewöhnlich die französische Sprache beherrschten und französische Werke zum Teil im Original lasen. Viele seiner Werke erlebten in rascher Folge mehrere Auflagen und wurden häufig auch umgehend in andere europäische Sprachen übersetzt. Voltaire verfügte über hervorragende Kenntnisse der englischen und der italienischen Sprache und veröffentlichte darin auch einige Texte. Er verbrachte einen beträchtlichen Teil seines Lebens außerhalb Frankreichs und kannte die Niederlande, England, Deutschland und die Schweiz aus eigener Erfahrung.

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Europa

1726

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Voltaire geht für drei Jahre ins Exil nach England.

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Voltaire stirbt in Paris. Voltaire war einer der meistgelesenen und einflussreichsten Autoren der französischen und europäischen Aufklärung. Er nahm am 12. Juni 1718 - ohne irgendeinen Vornamen - den Namen Voltaire an (ein Anagramm, s.u.).
Geboren:
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Voltaire wird in Paris geboren. Voltaire war einer der meistgelesenen und einflussreichsten Autoren der französischen und europäischen Aufklärung. Er nahm am 12. Juni 1718 - ohne irgendeinen Vornamen - den Namen Voltaire an (ein Anagramm, s.u.).

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Voltaire starb im Alter von 83 Jahren. Voltaire war im Sternzeichen Skorpion geboren.

Kunst & Kultur

Kultur:
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Die Gebeine Voltaires werden in das Panthéon von Paris überführt.

1760

Musik & Theater:
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9. März: Voltaires Bühnenstück Tancrède wird mit Erfolg uraufgeführt.

Wissenschaft & Technik

1704

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Voltaire besucht das Jesuitenkolleg Louis-le-Grand

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1805

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Literatur: Der zwanzigjährige italienische Dichter und Schriftsteller Alessandro Manzoni zieht nach dem Tod seines Vaters zu seiner Mutter nach Paris und stürzt sich hier in das intellektuelle Leben des napoleonischen Kaiserreichs, wo er insbesondere unter den Voltaire-Anhängern viele Freunde fand, so den hochgebildeten Claude Fauriel, der ihn mit modernen literarischen Strömungen, aber auch mit dem Werk William Shakespeares bekannt macht. Durch Fauriel kommt er sogar mit den Ideen der deutschen Romantik in Berührung, bevor sie durch Madame de Stael in Europa verbreitet werden.

1764

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Literatur: Voltaire gibt sein Philosophisches Wörterbuch Dictionnaire philosophique heraus.

1759

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Literatur: Voltaire veröffentlicht anonym die Novelle Candide oder der Optimismus.

1758

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Literatur: Voltaire erwirbt ein Gut in Ferney.

1756

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Literatur: Voltaire -Poème sur le désastre de Lisbonne

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