Vulkanische Asche

Der Begriff vulkanische Asche bezeichnet in der Vulkanologie sehr kleine Pyroklasten beliebiger Form (< 2 mm), die bei einem explosiven Ausbruch eines Vulkans entstehen. Vulkanische Aschen bilden zusammen mit den vulkanischen Lapilli (> 2 mm), den vulkanischen Bomben (> 64 mm, gerundet, ursprünglich geschmolzen) und den vulkanischen Blöcken (> 64 mm, eckig, zum Zeitpunkt des Auswurfs bereits fest) die pyroklastischen Sedimente. Diese werden auch Tephra genannt, wenn sie noch unverfestigt sind bzw. nach ihrer Verfestigung pyroklastische Gesteine.

Die allgemein bekannte Asche, die aus mineralischen Verbrennungsrückständen organischen Materials besteht (Zigarettenasche, Holzasche), hat mit Asche im vulkanologischen Sinn nichts zu tun.

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Natur & Umwelt

1709

Katastrophen, Natur & Umwelt:
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Winter: Der Winter in den ersten Monaten des Jahres 1709 war sehr hart. Letzte Frostnacht soll im Trierer Raum am 7. Juli gewesen sein. Die anschließende Dürre führte zu einer Hungersnot im Trierer Raum. Als Hauptursache wird die Verdunkelung der Sonne durch Vulkanasche angenommen.

Tagesgeschehen

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Asmara/Eritrea und Santiago de Chile/Chile: Aschewolken der Vulkane Nabro in Eritrea und Puyehue in Chile führen zu Beeinträchtigungen des Flugverkehrs in Ostafrika und Teilen der Südhalbkugel. In der Folge wird in einigen Provinzen Argentiniens der Notstand ausgerufen.
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Santiago de Chile/Chile: Der Vulkan Puyehue bricht aus. In der Folge kommt es aufgrund der ausgestoßenen Aschewolke in großen Teilen Südamerikas zu weitreichenden Störungen und Ausfällen im Flugbetrieb.
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Reykjavík/Island: Der Vulkan Grímsvötn bricht aus. In der Folge kommt es aufgrund der ausgestoßenen Aschewolke auf den Britischen Inseln, in Norddeutschland und Südskandinavien zu Störungen und Ausfällen im Flugbetrieb.

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