Währung

Eine Währung (mhd. werunge für ‚Gewährleistung‘) ist im weiteren Sinne die Verfassung und Ordnung des gesamten Geld­wesens eines Staates, die insbesondere die Festlegung des Münz- und Notensystems innerhalb des Währungsraums betrifft. Der Währungsraum ist dabei der Geltungsbereich einer Währung. Sie ermöglicht den Transfer von Waren und Dienstleistungen, ohne eine Gegenleistung in Form von anderen Waren und Dienstleistungen zu liefern.

Als Währung oder Währungseinheit wird auch die vom Staat anerkannte Geldart (das gesetzliche Zahlungsmittel eines Landes) bezeichnet. In diesem Fall ist Währung dann eine Unterform des Geldes. Die meisten Währungen werden an den internationalen Devisenmärkten gehandelt. Der sich dort ergebende Preis wird als Wechselkurs bezeichnet. Nahezu alle gängigen Währungen basieren inzwischen auf dem Dezimalsystem, das heißt, es gibt eine Haupteinheit und eine Untereinheit, wobei die Untereinheit ein dezimaler Bruchteil (i. d. R. ein Hundertstel) des Wertes der Haupteinheit verkörpert (Dezimalwährung).

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Joseph Cambon stirbt in Saint-Josse-ten-Noode in der Nähe von Brüssel. Pierre Joseph Cambon war ein französischer Politiker und versuchte durch die Ausgabe von Assignaten den wirtschaftlichen Verfall der Währung während der Französische Revolution aufzuhalten.
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Geboren: Joseph Cambon wird in Montpellier geboren. Pierre Joseph Cambon war ein französischer Politiker und versuchte durch die Ausgabe von Assignaten den wirtschaftlichen Verfall der Währung während der Französische Revolution aufzuhalten.

Ereignisse

23 v. Chr.

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Kaiser Augustus führt eine feste Währungsordnung ein. Das System unterscheidet Goldmünzen (Aureus), Silbermünzen (Denaurius), Messingmünzen (Sestertius, Dupondius) und Kupfermünzen (As). Es wirkt in ganz Europa bis weit in die Neuzeit, bevor der Schotte John Law 1716 am Hofe Ludwig XV. das erste echte Papiergeld einführt. Die Münzen zeigen allesamt das Haupt des Herrschers. Sie symbolisieren zudem das Ende der Demokratie im Römischen Reich. Die Münzen kursieren weltweit bis nach Skandinavien, in das Kaiserreich China, nach Indien und Afrika.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1515

Werk:
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De asse et partibus eius , ein Buch über die römische Währung. (Guillaume Budé)

1515

Werk:
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Asse , ein Buch über die römische Währung. (Guillaume Budé)

Wirtschaft

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In Israel wird als neue Währung der Schekel eingeführt. Für zehn bis dahin gültige israelische Pfund gibt es nunmehr einen Schekel.

1968

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17. März: Die Zentralbanken der westlichen Länder heben formell ihre Verpflichtung auf, dass die nationale Währung in erster Linie durch Gold gedeckt sein müsse. Der Goldstandard wird damit aufgegeben.
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Einführung einer eigenen Währung in der SBZ
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Honduras führt als Währung den Lempira ein.
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Die im Vorjahr eingeführte italienische Lira wird alleiniges Zahlungsmittel und löst alle Vorgängerwährungen in den zum Königreich Italien vereinigten Gebieten ab.

Ereignisse > Wirtschaft

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Die Zentralbanken der westlichen Länder heben formell ihre Verpflichtung auf, dass die nationale Währung in erster Linie durch Gold gedeckt sein müsse. Der Goldstandard wird damit aufgegeben. (17. März)
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In Österreich löst der Schilling die Krone als Währung ab. (1. März)

2000

2002

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(17. März) von den Sozialdemokraten gewonnen, José Manuel Durão Barroso (*1956) wird neuer Ministerpräsident. Bereits am 1. Januar hatte die europäische Gemeinschaftswährung Euro den Escudo als portugiesisches Zahlungsmittel abgelöst. (Zeittafel Portugal)

Politik & Weltgeschehen

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Die Länder Malta und Zypern führten den Euro als offizielle Landeswährung ein. Damit gilt der Euro in 15 Ländern (ohne Überseedepartements) als offizielle Währung. Der Euro gilt jedoch nicht in dem von der Türkei besetzten Nordzypern als offizielles Zahlungsmittel.
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Slowenien übernimmt als 13. EU-Land den Euro als Währung.

1995

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15./16. Dezember: Die Staats- und Regierungschefs der EU einigen sich auf den Euro als gemeinsame Währung. Man vereinbart den 1. Januar 1999 als Einführungsdatum.

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