Wahllokal

Das Wahllokal bzw. der Wahlraum ist der öffentliche Ort, an dem eine Wahl durchgeführt wird. Wird eine Volksabstimmung oder ein Volksentscheid abgehalten, spricht man stattdessen vom Stimmlokal bzw. dem Stimmraum. Es ist ein Raum, der sich meist in einem öffentlichen Gebäude (Schule oder Rathaus) befindet.

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Tagesgeschehen

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Kabul/Afghanistan: Bei zwei Anschlägen im Grenzgebiet von Afghanistan und Pakistan kommen mehr als 40 Menschen ums Leben. Ein Bombenanschlag in einer als Wahllokal genutzten Schule im pakistanischen Swat-Tal fordert 27 Menschenleben und in der afghanischen Provinz Khost tötet ein Selbstmordattentäter 16 Menschen, darunter 14 Kinder.
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Demokratische Republik Kongo (Zaire): Stichwahl zweier Kandidaten zum Staatspräsidenten; Favorit ist der Amtsinhaber Joseph Kabila, der im 1. Wahlgang vor seinem Stellvertreter Jean-Pierre Bemba etwa 20 % Vorsprung hatte. Die ersten demokratischen Wahlen seit der Unabhängigkeit 1960 finden mit Unterstützung der UNO und der EU statt und sollen den jahrelangen Bürgerkrieg endgültig beenden. Nach ersten Berichten verlaufen sie großteils friedlich, nur von zwei Wahllokalen in den Provinzen Bumba und Mbandaka werden Auseinandersetzungen gemeldet. Die Bundeswehr-Soldaten der EU-Mission in Kinshasa kommen nicht zum Einsatz.
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Montenegro: Für das heutige Referendum zur Unabhängigkeit von Serbien wird ein knapper Ausgang erwartet. Für eine Loslösung sind 55 % der Stimmen erforderlich und eine Wahlbeteiligung über 50 % (485.000 Wahlberechtigte). Ministerpräsident Milo Đukanović betrieb die Abstimmung seit Jahren, doch auf Druck der EU wurde sie verzögert und die 55-%-Hürde vereinbart. Serbien ist gegen die Auflösung der ungleichen Union (Bevölkerungsverhältnis ca. 17:1), würde sie aber akzeptieren. In Währungs- und Zollpolitik ist die Trennung bereits Faktum: Montenegro hat statt des Dinars den Euro als offizielle Währung. Schon mittags zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung ab, gegen 13:30 haben 54 % aller Wahlberechtigten abgestimmt. Eine Hochrechnung gegen 21 Uhr (Schließen der Wahllokale) ergibt eine Mehrheit von 56,3 Prozent für die Trennung von Serbien.
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Uganda: Die Opposition will Präsident Musevenis angeblichen Wahlsieg anfechten. Die zentrale Wahlkommission meldete, dass der seit 1986 regierende Yoweri Museveni (62) bei der ersten Mehrparteienwahl seit 25 Jahren 59 % der Stimmen erhalten habe, wogegen Oppositionsführer Kizza Besigye auf 37 % kam. Die übrigen 4–5 Prozent verteilten sich auf 3 weitere Kandidaten. Das Forum für Demokratischen Wandel spricht von Wahlbetrug, weil die Ergebnisse weit von einer unabhängigen Zählung in 19.000 der Wahllokale abweichen. Museveni hatte kurz vor der Wahl die Verfassung ändern lassen, um eine dritte Amtszeit zu ermöglichen.
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Uganda: Seit 25 Jahren findet die erste Parlamentswahl mit mehreren Parteien statt, und auch zu dem seit 20 Jahren diktatorisch regierenden Präsident Museveni gibt es Gegenkandidaten. Gute Chancen werden dem Oppositionsführer Besigye eingeräumt, der allerdings Wahlfälschungen befürchtet. Als Vorbeugung will das Demokratische Forum in vielen Wahllokalen die Auszählung kontrollieren, und auch EU-Inspektoren sind im Einsatz.

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