Walter-Künneth-Preis

Der Walther-Künneth-Preis ist eine Auszeichnung für Persönlichkeiten und Werke, „die sich auf biblischer Basis um die Bewahrung und Verbreitung des christlich-reformatorischen Erbes in Theologie, Verkündigung, Diakonie und Gesellschaft verdient gemacht haben“. Vergeben wird der Preis seit 2004 von der theologisch konservativen Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Ansbach, Bayern (KSBB), eine 1967 als Gegenbewegung zu modernen theologischen Ansätzen gegründete Vereinigung mit Mitgliedern zunächst v. a. aus lutherischen und volksmissionarisch-pietistischen Kreisen.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Walter Künneth stirbt in Erlangen. Walter Künneth war ein deutscher evangelischer Theologe. Während der Zeit des Nationalsozialismus engagierte er sich in der Bekennenden Kirche; die Judendiskriminieruung seitens des nationalsozialistischen Staates befürwortete er. In den 1960er Jahren galt er in der Diskussion um die Forderung Rudolf Bultmanns nach einer Entmythologisierung des Neuen Testaments als Befürworter einer wortlautorientierten Bibelauslegung. Nach ihm ist der Walter-Künneth-Preis benannt.

1960

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Geboren > 20. Jahrhundert > 1951–2000: Jon Huntsman junior, US-amerikanischer Politiker (26. März)
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Geboren: Walter Künneth wird in Etzelwang geboren. Walter Künneth war ein deutscher evangelischer Theologe. Während der Zeit des Nationalsozialismus engagierte er sich in der Bekennenden Kirche; die Judendiskriminieruung seitens des nationalsozialistischen Staates befürwortete er. In den 1960er Jahren galt er in der Diskussion um die Forderung Rudolf Bultmanns nach einer Entmythologisierung des Neuen Testaments als Befürworter einer wortlautorientierten Bibelauslegung. Nach ihm ist der Walter-Künneth-Preis benannt.

Städtepartnerschaften

2012

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Vereinigte Staaten Sausalito, USA, seit (Cascais)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2013

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Preisträger: Evangelist Lutz Scheufler (Waldenburg in Sachsen) unter anderem für seinen Widerstand gegen die Einführung des Pfarrerdienstgesetzes in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens

2012

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Preisträge: Bischöfe der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tanzania (unter anderem für die Verfassung der Dodoma-Erklärung); entgegengenommen wurde der Preis am 31. August von Bischof Mameo in Arusha.

2012

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Preisträger: Bischöfe der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania (unter anderem für die Verfassung der Dodoma-Erklärung); entgegengenommen wurde der Preis am 31. August von Bischof Mameo in Arusha.

2010

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Preisträger: Walter Obare Omwanza, Erzbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Kenia (unter anderem für seine Gründung einer Parallelkirche in Schweden, die im Gegensatz zur Schwedischen Kirche die Frauenordination ablehnt).
Laudator war der bayerische Pfarrer und Obmann der Gesellschaft für innere und äußere Mission Wolfhart Schlichting.

2009

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Preisträger: Maria Grundberger, Andrea Käppler, Tamar Küchler, Aline Queck und Kirsten Zeil, Hebammen (für ihr Engagement gegen Abtreibung).
Laudator für die vier evangelischen Hebammen Käppler, Küchler, Queck und Zeil war der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb. Die Laudatio für die katholische Hebamme Grundberger hielt der Weihbischof von Salzburg, Andreas Laun.

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