Walter Jokisch



Leben




Walter Jokisch, der im niederschlesischen Breslau zur Welt kam, nahm nach Beendigung seiner Schulausbildung Schauspielunterricht bei Walter Franck. Danach erhielt er verschiedene Engagements an deutschen Theatern. Da er sich in der damaligen Zeit noch nicht in die erste Reihe der deutschen Schauspieler vorarbeiten konnte, wurde er zur Wehrmacht eingezogen und geriet so im letzten Kriegsjahr in US-amerikanische Kriegsgefangenschaft.Nach Kriegsende konnte er schnell wieder in seinem alten Beruf Fuß fassen. 1946 ging er zunächst an das Theater in Bamberg. Danach arbeitete er am Theater der Freien Hansestadt Bremen. Dort blieb er eine ganze Reihe von Jahren. Hier war er nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Regisseur tätig. Auf der Bühne sah man ihn u. a. in:
  • Nicht zuhören, meine Damen! (Bachelet) von Sacha Guitry,
  • Nora oder ein Puppenheim (Krogstad) von Henrik Ibsen,
  • Der Hauptmann von Köpenick (Wormser) von Carl Zuckmayer,
  • Hexenjagd (Putnam) von Arthur Miller,
  • Volpone (Titelrolle) von Ben Jonson und
  • Die Hose (Maske) von Carl Sternheim.
  • Als Regisseur inszenierte er beispielsweise
  • Ihr 106. Geburtstag von Jean Sarment.
  • Ab etwa 1961 war Jokisch als freier Schauspieler tätig. So gastierte er u. a. beim Theater am Kurfürstendamm in Berlin und bei Ida Ehre an den Hamburger Kammerspielen. Auch ging er jetzt häufiger mit Stücken wie Heinrich von KleistsDer zerbrochne Krug als Dorfrichter Adam auf Tournee.Bereits 1949 kam Walter Jokisch zum Rundfunk und trat fortan in einer großen Zahl von Hörspielen in Haupt- und Nebenrollen auf, darunter in einem der berühmten Paul-Temple-Hörspiele, nämlich 1966 in Paul Temple und der Fall Genf, die der WDR in den Jahren von 1949 bis 1967 produzierte. Auch in der Reihe um den Chicagoer „Supergangster“ Dickie Dick Dickens, die Radio Bremen in den Jahren 1960/61 nach einer Vorlage von Rolf und Alexandra Becker herausbrachte, spielte er in den meisten Folgen mit. Überhaupt waren es vor allem Krimis, in denen er zu hören war. Darüber hinaus hörte man ihn auch in Stücken wie Die Farm der Tiere von George Orwell, Testflug von Stanisław Lem, Haussuchung von Siegfried Lenz und Der Untertan von Heinrich Mann....

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    Rundfunk, Film & Fernsehen

    1984

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    Film: Der letzte Zivilist – Fernsehspiel – Regie: Laurent Heynemann, mit Diether Krebs, Günther Maria Hallmer, Hans Richter

    1984

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    Film: Der blinde Richter (Sam Johnson) – Fernsehserie – Regie: Vojtech Jasny, mit Franz Josef Steffens, Gerd Schäfer, Ingolf Gorges

    1984

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    Film: Der letzte Zivilist – Fernsehspiel – Regie: Laurent Heynemann, mit Max von Sydow, Thomas Schücke, Mathieu Carrière und Hans Richter

    1984

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    Film: Die Schöffin (Sebastian Knopf) – Fernsehserie – Regie: Michael Mackenroth, mit Renate Küster, Manfred Seipold, Eberhard Feik

    1983

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    Film: Ausflug zum Vater – Fernsehserie – Regie: Rainer Wolffhardt, mit Kai Fischer, Carlamaria Heim, Lutz Reichert, Heinz Schimmelpfennig

    Geboren & Gestorben

    Gestorben:
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    Walter Jokisch stirbt in München. Walter Jokisch war ein deutscher Schauspieler, Theaterregisseur, Hörspielsprecher und Synchronsprecher.
    Geboren:
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    Walter Jokisch wird in Breslau geboren. Walter Jokisch war ein deutscher Schauspieler, Theaterregisseur, Hörspielsprecher und Synchronsprecher.

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    Walter Jokisch starb im Alter von 69 Jahren. Walter Jokisch wäre heute 102 Jahre alt. Walter Jokisch war im Sternzeichen Schütze geboren.

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