Waräger

Waräger (altisländisch Væringjar, altrussisch Варяги, Warjagi, griechisch Βάραγγοι, Varangoi) ist die Bezeichnung für aus Skandinavien stammende Händler und Krieger, die seit dem 8. Jahrhundert im Gebiet von Dnepr, Düna, Wolga und Don bis ins Kaspische und Schwarze Meer nachgewiesen sind. Sie werden in altrussischen, byzantinischen und arabischen Quellen erwähnt und sind als eine Teilgruppe der Wikinger zu betrachten.

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Wikingerzeit

858 n. Chr.

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Der warägerische Fürst Rurik erobert das Gebiet um Kiew, das zu der Zeit unter magyarischer und chasarischer Oberherrschaft stand.

Europa

859 n. Chr.

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Laut Nestorchronik erheben die Waräger Zins von den Slawen, Finnen und Esten.

Belagerungen durch Bulgaren und Waräger

860 n. Chr.

Religion

1013

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Der Einsiedler Antonij lässt sich am Ufer des Dnjepr in einer Waräger-Höhle nieder, wo später das Kiewer Höhlenkloster errichtet wird.

Politik & Weltgeschehen

1024

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Politik & Weltgeschehen > Kiewer Rus: Schlacht von Listwen: Im Kampf der Söhne Wladimirs um die Nachfolge unterliegt Jaroslaws Warägertruppe unter Jakun den slawischen Kontingenten seines Bruders Mstislaw. (Kiewer Rus)

881 n. Chr.

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Fürst Oleg zieht mit einem Heer aus Slawen, Finnen und Warägern von Nowgorod den Dnjepr abwärts nach Kiew. Unterwegs erobert er Smolensk und übernimmt nach der Ermordung Askolds und Dirs, die einer Kriegslist zum Opfer fallen, bis 882 die Herrschaft über die Poljanen. Kiew wird zur „Mutter der russischen Städte“ ausgebaut und Nowgorod zu Tributzahlungen an die Waräger verpflichtet.

879 n. Chr.

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Wikingerzeit: Der WarägerOleg übernimmt die Herrschaft in Nowgorod, erobert Kiew und wird erster Großfürst von Kiew.

862 n. Chr.

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Wikingerzeit: Waräger unter Rurik erobern Nowgorod.

"Waräger" in den Nachrichten