War of Jenkins’ Ear

Der War of Jenkins’ Ear (Englisch für Krieg um Jenkins’ Ohr) war ein Kolonialkrieg zwischen Großbritannien und Spanien, der zwischen 1739 und 1742 stattfand. Er ist nach dem abgeschnittenen Ohr des Handelskapitäns Robert Jenkins benannt, das dieser als Beweis für gewaltsame spanische Übergriffe gegen britische Seefahrer 1738 dem britischen Parlament vorlegte.

Der von den Briten in der Karibik und den südlichen Kolonien Nordamerikas geführte Krieg diente dem Ziel, die spanische Vormachtstellung im westindischen Raum zu brechen und den spanischen Überseehandel auszuschalten. Bei ihren Angriffen auf spanische Stützpunkte errangen die Briten mit der Einnahme des spanischen Portobelo aber nur im ersten Kriegsjahr einen signifikanten Erfolg. Nachdem alle weiteren, im Zusammenwirken von Einheiten der Flotte und Landungstruppen der britischen Infanterie als amphibische Unternehmen durchgeführten Aktionen scheiterten und das britische Expeditionskorps durch Tropenkrankheiten immer weiter zusammengeschmolzen war, wurden die Kämpfe im Verlauf des Jahres 1742 schließlich ergebnislos eingestellt. An den britischen Sieg von Portobelo erinnert noch heute die Straßenbezeichnung „Portobello Road“ in London.

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Amerika

1741

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9. März: Im War of Jenkins' Ear belagern die Briten den Hafen Cartagena in der spanischen Kolonie Neu-Granada.
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War of Jenkins’ Ear: Die Briten beginnen mit dem Angriff auf Florida.
Nordamerika:
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Mit der Kriegserklärung des britischen Premierministers Robert Walpole gegenüber Spanien setzt der Krieg um Jenkins' Ohr ein.

Politik & Weltgeschehen

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
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Im War of Jenkins’ Ear belagern die Briten den Hafen Cartagena in der spanischen Kolonie Neu-Granada. Die Belagerung wird nach genau zwei Monaten erfolglos abgebrochen werden. (9. März)

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