Washington, D.C.

Der District of Columbia oder Washington, D.C. [ˈwɔʃɪŋtn̩] ist Bundesdistrikt, Regierungssitz und seit 1800 die Hauptstadt der Vereinigten Staaten. Der Distrikt ist kein Bundesstaat und gehört auch zu keinem, er ist vielmehr dem Kongress der Vereinigten Staaten direkt unterstellt. Trotz Namensgleichheit mit dem Bundesstaat Washington wird Washington, D.C. im deutschen Sprachraum meist nur „Washington“ genannt. D.C. steht dabei für District of Columbia.

Bei der Volkszählung 2010 hatte Washington, D.C. 601.723 Einwohner. Das United States Census Bureau schätzte die Einwohnerzahl zum 1. Juli 2015 auf 672.228 Einwohner, nach einem stetigen Abfall der Bevölkerung seit 1950 der erste größere Zuwachs. Der Großraum Washington hatte 5.582.170 Einwohner. Zusammen mit dem benachbarten Großraum Baltimore hatte die Region laut Zensus insgesamt 8.572.971 Einwohner.

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Britisch-Amerikanischer Krieg

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Eine britische Armee besiegt in der Schlacht bei Bladensburg eine fast doppelt so starke amerikanische Milizarmee und erobert die US-Hauptstadt Washington. Das Kapitol wird zerstört, das Weiße Haus beschädigt, und Präsident James Madison muss mit seiner Regierung nach Virginia fliehen. Die USA erleben damit die größte militärische Demütigung ihrer Geschichte.

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen

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John Hinckley, Jr. verletzt bei einem Attentat in Washington, D.C. US-Präsident Ronald Reagan. Er möchte mit diesem Attentat die Aufmerksamkeit der Schauspielerin Jodie Foster erringen. (30. März)
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Menachem Begin und Anwar as-Sadat unterzeichnen in Washington D. C. den israelisch-ägyptischen Friedensvertrag. Damit wird der seit 1948 währende Kriegszustand zwischen beiden Staaten beendet. Ägypten erkennt als erster arabischer Staat Israel an, das die besetzte Sinai-Halbinsel zurückgibt und den Sueskanal künftig benutzen darf. (26. März)

Politik > Städtepartnerschaften

Politik & Weltgeschehen

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Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht mit einer Wirtschaftsdelegation Washington und unterschreibt mit US-Präsident George W. Bush ein transatlantisches Wirtschaftsbündnis.
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Millionen-Mann-Marsch farbiger Bürgerrechtler in Washington, D.C.
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Der als Gegner des islamischen Ajatollah Chomeini bekannte frühere Presseattaché Ali Tabatabai wird in Washington ermordet.
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Einbruch ins Watergate-Gebäude in Washington D.C., Auslöser der Watergate-Affäre
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250.000 Menschen protestieren in Washington D.C. gegen den Vietnamkrieg.
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Durch den Beitritt der französischen Besatzungszone wird die Bizone zur Trizone. Die drei Außenminister der West-Alliierten beschließen in Washington, D.C. das Besatzungsstatut; darin geben sie der Gründung der Bundesrepublik ihre Zustimmung, behalten sich jedoch Reservats- und Einspruchsrechte insbesondere in den Bereichen Ruhrkontrolle und Demontage vor.
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Unterzeichnung der Gründungserklärung der Vereinten Nationen durch 26 Staaten in Washington, D.C.

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