Wechselkursmechanismus II

Der Wechselkursmechanismus II (abgekürzt WKM II; engl. European Exchange Rate Mechanism II bzw. ERM II) ist ein seit 1. Januar 1999 zwischen verschiedenen EU-Ländern bestehendes Wechselkursabkommen. Es legt eine maximale Bandbreite von ± 15 Prozent um den Leitkurs der Währung eines WKM-II-Mitglieds zum Euro fest.

Als Europäisches Währungssystem II (EWS II) bezeichnet, ist es der Nachfolger des Europäischen Währungssystems (EWS), das von 13. März 1979 bis 31. Dezember 1998 bestand.

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Frankfurt/Baltikum. Drei der neuen EU-Länder sind dem Wechselkursmechanismus II beigetreten und sollen in 2 Jahren zur Euro-Zone stoßen. Estland, Litauen und Slowenien legten die Leitkurse ihrer Währungen zum Euro fest und verpflichten sich ab sofort, die Schwankungen unter ± 15 Prozent zu halten. Die Leitkurse sind: estnische Krone 15.6466 pro Euro, Litas 3.45380 und Tolar 239.640 pro Euro. Weiters verpflichten sich Estland und Litauen zu nachhaltiger Budgetpolitik und Slowenien zur Senkung der Inflation. Mit Dänemark gehören nun 4 Länder dem WKM II (Europäisches Währungssystem) an.

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