Weicher Stil

Der weiche Stil ist eine Stilrichtung in der spätgotischen Malerei und Plastik um 1400. Wichtige Träger des weichen Stils sind stehende Marienbildnisse, die auch „schöne Madonnen“ genannt werden.

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Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1886

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Kultur und Sehenswürdigkeiten > Bauwerke: St.-Johannis-Kirche
Bei der St.-Johannis-Kirche handelt es sich ursprünglich um eine Klosterkirche der Franziskaner. Sie wurde als Saalkirche zwischen 1264 und 1271 errichtet. Die in der lokalen Geschichtsschreibung erfolgte Erwähnung einer Brandzerstörung des Klosters in den Jahren zwischen 1370 und 1381 ist weder archivalisch noch bauhistorisch nachweisbar. Das Kloster wurde um 1540 aufgegeben und in ein Gut umgewandelt. Das Geschlecht der Grafen von Barby wählte die St.-Johannis-Kirche zu ihrer Grablege. Noch heute befinden sich in der Kirche bedeutende vom so genannten Weichen Stil der Parler beeinflusste Grabdenkmale.
Wesentliche Erneuerungsarbeiten im Inneren der Kirche erfolgten Ende des 19. Jahrhunderts an Kirchengestühl, Kanzel, hergestellt (–1887) in der Werkstatt des Holzbildhauers Gustav Kuntzsch, Wernigerode, Empore und Orgel, gebaut von Orgelbaumeister Wilhelm Rühlmann, Zörbig.

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