Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (englischUN World Food Programme, WFP) ist eine gemeinsam von der Generalversammlung der Vereinten Nationen und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) getragene humanitäre Einrichtung und die wichtigste Institution der Vereinten Nationen im Kampf gegen den globalen Hunger. 2011 hat das WFP 99,1 Millionen Menschen mit Ernährungshilfe in 75 Ländern unterstützt. Größtenteils handelt es sich dabei um die Versorgung von Menschen in Not mit Nahrungsmitteln nach Naturkatastrophen, Dürren oder gewalttätigen Konflikten. Außerdem hilft das WFP auch Menschen in Gebieten mit dauerhaft schlechter Ernährungslage und führt dort Entwicklungsprojekte durch. Hierzu zählen Schulspeisungsprogramme für etwa 25 Millionen Kinder pro Jahr in 60 Ländern, oder so genannte Food-for-Work-Programme, bei denen Menschen Nahrungsmittel als Ausgleich für ihre verrichtete Arbeit erhalten, die der nachhaltigen Entwicklung dienen – etwa dem Bau von Brunnen oder Bewässerungskanälen.

Neben acht Verbindungsbüros in den wichtigsten Geberstaaten (u. a. in Berlin für den deutschsprachigen Raum) gibt es weltweit über 70 Länderbüros, in denen WFP die Arbeit vor Ort koordiniert.

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2-Euro-Gedenkmünzen

2004

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Fünftes Jahrzehnt des Welternährungsprogrammes (Italienische Euromünzen)

Tagesgeschehen

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Nairobi/Kenia: Aufgrund der Hungersnot am Horn von Afrika beginnt das UN-Welternährungsprogramm eine Luftbrücke nach Somalia einzurichten.
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Darfur/Sudan. Die am 28. August von Kämpfern der Sudanesische Befreiungsarmee (Sudanese Liberation Army, SLA) entführten Mitarbeiter der Vereinten Nationen (3 Mitarbeiter des WFP) und die 3 Mitarbeiter des Roten Halbmondes werden wieder freigelassen.
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Khartum/Sudan. In der sudanesischen Krisenregion Darfur werden fünf Mitarbeiter von Hilfsorganisationen entführt, zwei sudanesische Angestellte des Welternährungsprogrammes der Vereinten Nationen (WFP) und drei weitere vom Roten Halbmond.
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Darfur/Sudan. Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) startete Hilfsflüge in die Krisenregion. Über dem Ort Fur Buranga wurden 22 Tonnen Nahrungsmittel abgeworfen. Da in der Regenzeit aufgrund aufgeweichter Straßen ein Transport mit Lastwagen schwierig ist, wird bis zum Ende der Regenzeit (September) die Versorgung aus der Luft fortgesetzt. Auch Ägypten startete Hilfsflüge zur Versorgung mit Lebensmittel, Medikamenten und Zelten.

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