Welturheberrechtsabkommen

Das Welturheberrechtsabkommen (Universal Copyright Convention) wurde in Genf am 6. September 1952 beschlossen. Es sollte eine weltweite Regelung zum Schutz der Urheberrechte darstellen und die Verbreitung der Geisteswerke erleichtern. Die unterzeichnenden Staaten verpflichteten sich, ihre eigenen Gesetzesgrundlagen entsprechend anzupassen. Zuletzt wurde das Abkommen am 24. Juli 1971 in Paris revidiert.

Artikel II, Absatz 1 des Abkommens bestimmt: „Die veröffentlichten Werke der Angehörigen eines vertragschließenden Staates sowie die zuerst in dem Gebiet eines solchen Staates veröffentlichten Werke genießen in jedem anderen vertragschließenden Staat den gleichen Schutz, den dieser andere Staat den zuerst in seinem eigenen Gebiet veröffentlichten Werken seiner Staatsangehörigen gewährt.“

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Sonstige Ereignisse

1993

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In der Schweiz trat das Abkommen am 30. März 1956 in Kraft, die Revision von 1971 am 21. September

1982

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In Österreich trat die Fassung von 1952 am 2. Juli 1957 in Kraft; die Fassung von 1971 am 14. August

Widmungen, Jahrestage & zukünftige Ereignisse

2012

Jahreswidmungen:
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60. Jahrestag der Unterzeichnung des Welturheberrechtsabkommens am 6. September

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