Werner Albring

Werner Anton Oskar Wilhelm Albring (* 26. September 1914 in Schwelm, Westfalen; † 21. Dezember 2007 in Dresden) war ein deutscher Ingenieur und Hochschullehrer auf dem Gebiet der Strömungsmechanik.



Leben




Von 1934 bis 1939 studierte er Maschinenbau an der Technischen Hochschule Hannover, wo er 1941 mit der Arbeit Kraftmessungen am schwingenden Tragflügelpromoviert wurde. Nach zweijähriger Assistenz arbeitete er von 1941 bis 1945 als Stellvertretender Leiter am Institut für Aeromechanik und Flugtechnik ebendort.Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nahm Albring eine Tätigkeit bei den Zentralwerken im thüringischen Bleicherode bei Nordhausen im Südharz auf und wurde 1946 zum Abteilungsleiter für Aerodynamik berufen. Hier setzte die sowjetische Besatzungsmacht die angestammte Produktion der deutschen V2-Raketen fort unter der fachlichen Leitung des Flugzeugbauers und später als Vater der sowjetischen Raumfahrt berühmt gewordenen Chefkonstrukteurs Sergei Pawlowitsch Koroljow. Die produzierten V2-Raketen wurden für Versuchszwecke in die Sowjetunion gebracht.Am 22. Oktober 1946 wurde Albring im Rahmen der Aktion Ossawakim zusammen mit seiner Familie und anderen Spezialisten, wie Helmut Gröttrup, Heinrich Wilhelmi u. a. in die Sowjetunion zwangsverpflichtet (Aktion Ossawakim). Nahezu fünf Jahre lang arbeitete Albring als Aerodynamiker in den Waldaihöhen auf der im Seligersee gelegenen Insel Gorodomlja (heute Siedlung Solnetschny). Er war dort beteiligt an der aerodynamischen Entwicklung und Konstruktion von Trägerraketen, basierend auf der deutschen Rakete Aggregat 4 (bekannter als A4 oder V2).Im Juni 1951 kehrte er aus der Sowjetunion in die DDR zurück und wurde 1952 zum ordentlichen Professor an der Technischen Hochschule Dresden und zum Direktor des neu gegründeten Instituts für Angewandte Strömungslehre, heute Institut für Strömungsmechanik, berufen. Im Jahr 1979 wurde er emeritiert. Albring starb 2007 in Dresden und wurde auf dem Inneren Plauenschen Friedhof bestattet.Er veröffentlichte 1991 seine Erinnerungen an seine Zeit als Raketentechniker in der Sowjetunion.

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Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1981

Werk:
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Elementarvorgänge fluider Wirbelbewegungen. Akademie-Verlag, Berlin

1940

Werk:
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Kraftmessungen am schwingenden Tragflügel. Dissertation Technische Hochschule, Hannover

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Werner Albring stirbt in Dresden. Werner Anton Oskar Wilhelm Albring war ein deutscher Ingenieur und Hochschullehrer auf dem Gebiet der Strömungsmechanik.
Geboren:
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Werner Albring wird in Schwelm, Westfalen geboren. Werner Anton Oskar Wilhelm Albring war ein deutscher Ingenieur und Hochschullehrer auf dem Gebiet der Strömungsmechanik.

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Werner Albring starb im Alter von 93 Jahren. Werner Albring wäre heute 102 Jahre alt. Werner Albring war im Sternzeichen Waage geboren.

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