Wettersatellit

Ein Wettersatellit ist ein Erdbeobachtungssatellit, der der Beobachtung meteorologischer Vorgänge dient, also physikalischer und chemischer Vorgänge in der Atmosphäre der Erde. Insbesondere in Gebieten, in denen keine Beobachtung vor Ort möglich bzw. sehr teuer ist (z. B. Ozeane), sind Daten von Wettersatelliten unverzichtbar. Mit der Auswertung und Nutzung von Wettersatelliten befasst sich ein Teilgebiet der Meteorologie, die Satellitenmeteorologie. Sie nutzt die Daten vor allem für die Wettervorhersage und die Klimatologie, die beiden bekanntesten Teilgebiete der Meteorologie.

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Geschichte der meteorologischen Erdbeobachtung

1977

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Der erste Satellit der Meteosat-Reihe wird von der ESA in eine Umlaufbahn um die Erde gebracht.

1975

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Der erste Satellit vom GOES-Typ (NASA) wird gestartet, auch die Sowjetunion bringt mehrere meteorologische Satelliten ins All.

1970

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Die NASA startet den ersten Satelliten der NOAA-Serie.

1966

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Erste Daten der ESSA-Satelliten können vom Deutschen Wetterdienst empfangen werden.

1960

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Erste Fernsehkamera auf dem Satelliten Tiros in der Erdumlaufbahn.

Tagesgeschehen

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Kourou/Französisch-Guayana: Mit MSG-3 wird einer der bis dahin weltweit modernsten Wettersatelliten durch die Trägerrakete Ariane 5 vom Weltraumbahnhof ins All gebracht.
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China: Chinesen schießen eigenen Wettersatelliten im Weltraum ab.
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Baikonur und ESA: Der gestern verschobene Start des neuen europäischen Wettersatelliten Metop-A mit einer russischen Sojus-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Kasachstans ist erfolgreich. Laut dem Europäischen Raumflugkontrollzentrum in Darmstadt befindet sich der 17x7 Meter große Satellit seit 19:39 Uhr auf seiner Umlaufbahn und aktiviert um 20:15 sein Sonnensegel und den Stromkreis. Metop-A umkreist die Erde in je 100 Minuten auf einer 800 km hohen sonnensynchronen Polarbahn -43-mal näher als geostationäre Satelliten wie etwa Meteosat -und hat den neuartigen Infrarotscanner IASI an Bord. Ab 2011 sollen zwei weitere Metop-Satelliten genaueste Daten zu Umwelt, Atmosphäre und Klima liefern, die bestehenden Systeme Europas und der USA ergänzen und die Wettervorhersage in Europa weiter verbessern. Das Gemeinschaftsprojekt von ESA und der Europäischen Organisation für die Nutzung von meteorologischen Satelliten, Eumetsat ist auf 14 Jahre angelegt und kostet 2,4 Mrd. Euro.
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Baikonur und Darmstadt: Wegen starker Höhenwinde über dem „Weltraumbahnhof“ in Kasachstan muss der Start des neuen europäischen WettersatellitenMetOp mit einer Sojus-Trägerrakete erneut verschoben werden und soll nun Donnerstags erfolgen. Bereits im Juli hatten Wetterkapriolen den Start 3x verhindert.
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Xichang/Volksrepublik China: Der WettersatellitFengyun-1C wird vom Kosmodrom Xichang aus in eine etwa 849 bis 868 km hohe polare Umlaufbahn gestartet. Die benutzte Trägerrakete ist vom Typ „Langer Marsch 4B“.

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