Weißes Haus

Das Weiße Haus (englischWhite House) in Washington, D.C. ist Amts- und offizieller Regierungssitz des Präsidenten der Vereinigten Staaten. Als Metonym ist es namensgebend für den Mitarbeiterstab des US-Präsidenten, das Executive Office of the President of the United States, ebenfalls meist als „Weißes Haus“ bezeichnet. Mitunter ist auch die ganze US-Regierung gemeint, vergleichbar den Begriffen 10 Downing Street, Quai d’Orsay oder historisch die Wilhelmstraße.

Das Weiße Haus liegt an der Pennsylvania Avenue und hat die Hausnummer 1600. Seinen Namen erhielt es offiziell 1901 von Theodore Roosevelt aufgrund seines weißen Außenanstrichs, es dürfte aber schon zuvor umgangssprachlich als weißes Haus bezeichnet worden sein. Die zumeist in den Medien abgebildete weiße Villa stellt eigentlich nur den mittleren Teil des Gebäudekomplexes White House Complex dar, der außer dem Haupthaus aus zwei Nebengebäuden (dem Ost- und dem Westflügel, East Wing bzw. West Wing), den sie verbindenden Galerien und dem Eisenhower Executive Office Building besteht.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Tony Snow stirbt in Georgetown, Washington D. C.. Robert Anthony „Tony“ Snow war vom Mai 2006 bis zum September 2007 Pressesprecher im Weißen Haus unter Präsident George W. Bush.
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Gestorben: Ed Bradley stirbt in New York. Edward Rudolph Bradley, Jr. war ein US-amerikanischer Journalist, der sechsundzwanzig Jahre lang für das TV-Magazin 60 Minutes tätig war. Bradley war der erste afroamerikanische Fernseh-Korrespondent für das Weiße Haus und Anchorman der Nachrichtensendung CBS Sunday Night with Ed Bradley. Seine Arbeit wurde unter anderem mit neunzehn Emmys und einem „Lifetime Achievement Award“ der National Association of Black Journalists ausgezeichnet.
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Gestorben: Arthur L. Jones stirbt in Boston. Arthur L. Jones ist ein früherer stellvertretender Pressesekretär im Weißen Haus. Er lebte in Newton.
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Gestorben: Ron Ziegler stirbt in Coronado, Kalifornien. Ronald Louis „Ron“ Ziegler war von 1969 bis 1974 der Pressesprecher des Weißen Hauses unter Präsident Richard Nixon.
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Gestorben: Evelyn Lincoln stirbt in Washington, D.C.. Evelyn Maurine Lincoln war eine US-amerikanische Angestellte im Weißen Haus, persönliche Sekretärin von John F. Kennedy und Sachbuch-Autorin.

Amerika

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Der neue US-Präsident Theodore Roosevelt empfängt den schwarzen Bürgerrechtler Booker T. Washington im Weißen Haus. Innerhalb der antiliberalen Öffentlichkeit sorgt der „Vorfall“ für Empörung. Nach wie vor wird die schwarze Bevölkerung in den USA diskriminiert.
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Grover Cleveland heiratet im Weißen HausFrances Folsom. Es ist die bislang einzige Hochzeit im Amtssitz des US-Präsidenten.

Von den AA angestrengte Gerichtsverfahren

1970

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Murray v. Nixon Protest gegen wöchentlich stattfindende Gottesdienste im Weißen Haus. (American Atheists)

Politik & Weltgeschehen

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Watergate-Affäre: Bob Haldeman und John Ehrlichman erklären den Rücktritt von ihren Ämtern im Weißen Haus. Der Rechtsberater des US-Präsidenten, John Dean, wird entlassen.
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Watergate-Affäre: FBI-Agenten teilen mit, dass der Einbruch ins Hauptquartier der Demokraten Teil einer politischen Sabotageaktion des Weißen Hauses sei
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Britisch-Amerikanischer Krieg: Eine britische Armee besiegt in der Schlacht bei Bladensburg eine fast doppelt so starke amerikanische Milizarmee und erobert die US-Hauptstadt Washington. Das Kapitol wird zerstört, das Weiße Haus beschädigt, und Präsident James Madison muss mit seiner Regierung nach Virginia fliehen. Die USA erleben damit die größte militärische Demütigung ihrer Geschichte.

Geschichtliche Entwicklung

1977

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– John Gormann und Pat Cadell verhelfen Jimmy Carter ins Weiße Haus. (Spin-Doctor)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1994

Ehrung:
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wurde er mit dem Kennedy-Preis für das Lebenswerk darstellender Künstler im Weißen Haus geehrt. (Pete Seeger)

Persönlichkeiten

2004

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Roland Mesnier (* 30. Juli 1944), Konditor, Chef-Pâtissier im Weißen Haus von 1974 bis (Bonnay (Doubs))

Rundfunk, Film & Fernsehen

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Serienstart - Deutschland: The West Wing -Im Zentrum der Macht (Originaltitel: The West Wing) ist eine zwischen 1999 und 2006 produzierte US-amerikanische Fernsehserie, die während der fiktiven Präsidentschaft von Josiah “Jed” Bartlet (Martin Sheen) spielt und den Alltag des US-Präsidenten sowie seines Beraterstabs darstellt. Erfinder der Serie ist Aaron Sorkin. Der Titel der Serie bezieht sich auf den Gebäudeflügel des Weißen Hauses, in dem das Oval Office sowie die Büros der engsten Präsidentenberater und ihrer Mitarbeiter untergebracht sind.

Episoden: 154
Genre: Drama
Idee: Aaron Sorkin
Musik: W. G. Snuffy Walden

Besetzung: Stockard Channing, Dulé Hill, Allison Janney, Rob Lowe, Janel Moloney, Martin Sheen, Richard Schiff, John Spencer, Bradley Whitford, Joshua Malina, Jimmy Smits, Alan Alda

2004

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Film: Dawn of the Dead (dt. Erwachen bzw. Dämmerung der Toten) ist eine Horrorfilm-Neuverfilmung des US-amerikanischen Regisseurs Zack Snyder aus dem Jahr 2004. Er basiert auf dem gleichnamigen Film von George A. Romero aus dem Jahr 1978, der in Deutschland unter dem Titel Zombie veröffentlicht wurde.

Stab:
Regie: Zack Snyder
Drehbuch: James Gunn
Produktion: Marc Abraham Eric Newman Richard P. Rubinstein
Musik: Tyler Bates Tree Adams
Kamera: Matthew F. Leonetti
Schnitt: Niven Howie

Besetzung: Sarah Polley, Louis Ferreira, Ving Rhames, Mekhi Phifer, Jake Weber, Ty Burrell, Michael Kelly, Kevin Zegers, Michael Barry, Lindy Booth, Jayne Eastwood, Inna Korobkina, Boyd Banks, Matt Frewer, R.D. Reid, Kim Poirier, Bruce Bohne, Scott H. Reiniger, Tom Savini, Ken Foree, Weißen Haus, Hannah Lochner

2004

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Film: Attentat auf Richard Nixon ist ein Film des Regisseurs Niels Mueller aus dem Jahr 2004. In der Hauptrolle spielt Sean Penn die Figur Samuel Bicke, die von dem Beinahe-Attentäter Samuel Joseph Byck inspiriert wurde, welcher am 22. Februar 1974 auf dem Baltimore-Washington International Airport eine Flugzeugentführung versuchte, um die Maschine in das Weiße Haus zu steuern und damit den US-amerikanischen Präsidenten Richard Nixon zu töten.

Stab:
Regie: Niels Mueller
Drehbuch: Niels Mueller, Kevin Kennedy
Produktion: Alfonso Cuarón
Musik: Steven M. Stern
Kamera: Emmanuel Lubezki
Schnitt: Jay Cassidy

Besetzung: Sean Penn, Naomi Watts, Don Cheadle, Jack Thompson, Brad William Henke, Nick Searcy, Michael Wincott, Mykelti Williamson, April Grace
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Serienstart: The West Wing -Im Zentrum der Macht (Originaltitel: The West Wing) ist eine zwischen 1999 und 2006 produzierte US-amerikanische Fernsehserie, die während der fiktiven Präsidentschaft von Josiah “Jed” Bartlet (Martin Sheen) spielt und den Alltag des US-Präsidenten sowie seines Beraterstabs darstellt. Erfinder der Serie ist Aaron Sorkin. Der Titel der Serie bezieht sich auf den Gebäudeflügel des Weißen Hauses, in dem das Oval Office sowie die Büros der engsten Präsidentenberater und ihrer Mitarbeiter untergebracht sind.

Episoden: 154
Genre: Drama
Idee: Aaron Sorkin
Musik: W. G. Snuffy Walden

Besetzung: Stockard Channing, Dulé Hill, Allison Janney, Rob Lowe, Janel Moloney, Martin Sheen, Richard Schiff, John Spencer, Bradley Whitford, Joshua Malina, Jimmy Smits, Alan Alda
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Rundfunk: Die Webseite Drudge Report spekuliert über eine Affäre im Weißen Haus, in die US-Präsident Bill Clinton verwickelt sein soll. Als die Washington Post vier Tage später das Thema aufgreift, kommt die Lewinsky-Affäre ins Rollen.

Tagesgeschehen

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Washington, D.C./Vereinigte Staaten: Nach nur einem Jahr im Amt erklärt Barack Obamas Stabschef im Weißen Haus, William M. Daley, seinen Rücktritt.
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Washington D.C./Vereinigte Staaten: Präsident Barack Obama trifft sich mit dem Dalai Lama im Weißen Haus, was zu heftigen Protesten der chinesischen Regierung führt. Dabei betont er die Souveränität der Volksrepublik China über Tibet.
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Washington/Vereinigte Staaten: Der designierte US-Präsident Barack Obama und seine Frau besichtigen erstmals seit der Wahl das Weiße Haus, seinen künftigen Amtssitz. Er folgt damit einer Einladung von George W. Bush.
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Washington D.C./USA: Nach dem Skandal von Abu Ghuraib beschließt der US-Senat ein ausdrückliches Verbot der Misshandlung von Gefangenen durch US-Soldaten. Die Neuregelung, die in einem Gesetz zum Verteidigungsbudget steht, wird mit 90 gegen 9 Stimmen angenommen. Zu den Verfechtern zählen der republikanische Senator John McCain und der frühere Außenminister Colin Powell. Im Weißen Haus und im US-Verteidigungsministerium gibt es Widerstand gegen die Neuregelung, so dass die weiteren parlamentarischen Beratungen zu Änderungen führen könnten.
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USA, Irak. Das Weiße Haus gibt zu, dass der Krieg gegen den Irak auch mit Falschinformationen begründet worden ist. Dies soll bereits seit Monaten in Regierungskreisen der USA bekannt gewesen sein.

"Weißes Haus" in den Nachrichten