Wiener Fürstentag

Der Wiener Fürstentag, von Historikern auch als Erster Wiener Kongress bezeichnet, war ein politisch richtungsweisendes Treffen europäischer Herrscher im Jahre 1515.

Wichtige Teilnehmer waren Maximilian I. (Kaiser des Heiligen römischen Reiches) aus der Dynastie der Habsburger, sowie die Brüder Wladislaw II. (König von Böhmen und Ungarn) und Sigismund I. (König von Polen-Litauen) aus der Dynastie der Jagiellonen.

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Europa

1517

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Dietrich von Schöneberg, der Berater des Hochmeisters Albrecht von Preußen trifft am 24. Februar in Moskau ein und schließt nach kurzen Verhandlungen am 10. März einen Vertrag, der gegenseitigen militärischen Beistand gegen Polen und Litauen und eine russische Finanzhilfe im Kriegsfall vorsieht. Der Deutsche Orden nähert sich damit an das Großfürstentum Moskau an. Dies war nötig geworden unter dem Eindruck der habsburgisch-jagiełłonischen Verständigung, die nach langwierigen Verhandlungen in Preßburg (April-Mai) und Wien im Juli 1517 unter unmittelbarer Beteiligung Kaiser Maximilians I. und der Könige Sigismund I. von Polen und Wladyslaw II. von Ungarn und durch eine Doppelheirat besiegelt wird.
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Wiener Doppelhochzeit (Erster Wiener Kongress): Im Wiener Stephansdom findet die von Maximilian I. und Vladislav II. von Böhmen und Ungarn arrangierte Doppelhochzeit von Maximilians Enkeln Maria (mit Vladislavs Sohn Ludwig) und Ferdinand (mit Vladislavs Tochter Anna) statt (siehe auch Wiener Fürstentag).

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