Wiener Staatsoper

Die Wiener Staatsoper, das „Erste Haus am Ring“, ist eines der bekanntesten Opernhäuser der Welt und befindet sich im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt. Sie wurde am 25. Mai 1869 mit einer Premiere von Don Giovanni von Mozart eröffnet. Aus den Mitgliedern des Staatsopernorchesters rekrutieren sich u. a. die Wiener Philharmoniker. Der Chor der Wiener Staatsoper tritt extern als Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor auf.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Berislav Klobu?ar stirbt in Wien, Österreich. Berislav Klobu?ar war ein jugoslawischer bzw. kroatischer Dirigent, der vor allem durch sein Wirken an der Wiener Staatsoper sowie bei den Bayreuther Festspielen bekannt wurde.
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Gestorben: Claudio Abbado stirbt in Bologna. Claudio Abbado war ein italienischer Dirigent. Er war ständiger Gastdirigent der Wiener Philharmoniker (ab 1971) sowie Chefdirigent der Mailänder Scala (ab 1971), des Londoner Sinfonieorchesters (1979–1986), der Wiener Staatsoper (1986–1991) und der Berliner Philharmoniker (1989–2002).
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Gestorben: Karl Musil stirbt. Karl Musil war ein österreichischer Solotänzer. Er war erster Solotänzer der Wiener Staatsoper, Leiter der Abteilung 12 (Ballett) am Konservatorium Wien und Präsident des Österreichischen Tanzrats.
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Gestorben: Vjekoslav Šutej stirbt in Zagreb, Kroatien. Vjekoslav Šutej war ein jugoslawischer bzw. kroatischer Dirigent, der fast 15 Jahre an der Wiener Staatsoper wirkte.
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Gestorben: Goran Simić stirbt in Wien. Goran Simić war ein ursprünglich aus Serbien stammender Opernsänger (Bass), der über 20 Jahre an der Wiener Staatsoper wirkte.

S

1858

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Stegmayergasse (Altmannsdorf), 1922 benannt nach der Künstlerfamilie Stegmayer. Matthäus Stegmayer (1771–1820) war Schauspieler, u.? a. am Theater in der Josefstadt (ab 1792), am Freihaustheater (ab 1796) und am Hofburgtheater (ab 1801). Daneben war er als Bühnenschriftsteller, Librettist, Komponist und Chorleiter tätig. 1804 gründete er eine Notenleih- und Kopieranstalt, und 1816–1820 leitete er den Hoftheater-Musikverlag. Sein Sohn Karl Stegmayer (1800–1862) war im Hauptberuf Montanist und verfasste mehrere Schriften über Bergbau und Hüttenwesen. Daneben betätigte er sich als Schriftsteller und schrieb u.a historische Melodramen, Schauerdramen und Bergmannslieder. Sein Bruder Ferdinand Josef Stegmayer (1801–1863) war Dirigent am Theater in der Josefstadt (ab 1848), Chormeister des Wiener Männergesang-Vereins (1849–1856), sowie Kapellmeister am Hofoperntheater (1859–1860) und am Carltheater (1860–1861). Bedeutung erlangte er vor allem durch die Gründung der Wiener Singakademie. Ein weiterer Bruder, Wilhelm Stegmayer (*? 1805) ist als Schauspieler in Kinderrollen überliefert, danach verliert sich seine Spur. (Liste der Straßennamen von Wien/Meidling)

L

1869

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Laufbergergasse, 1889 benannt nach dem Maler und Grafiker Ferdinand Laufberger (1829–1881), Professor an der Kunstgewerbeschule in Wien (ab 1868). Er begann seine Laufbahn als Illustrator und Zeichner, konzentrierte sich dann auf Genrebilder, und schuf später auch allegorisch-dekorative Monumentalmalerei. Er gestaltete u.a. den Bühnenvorhang des k.k. Hof-Operntheaters , mehrere Glasfenster in der Rotunde (1873) und einige Deckengemälde im Naturhistorischen und im Kunsthistorischen Museum (ab 1881). (Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt)

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1876

Gründung:
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Das Hotel Sacher befindet sich im 1. Gemeindebezirk von Wien hinter der Wiener Staatsoper. Bekannte Spezialität des Hauses ist die Original Sachertorte. Das Hotel ist Mitglied der Leading Hotels of the World.

H

1913

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2.? Fassung : Oper in einem Vorspiel und einem Aufzug. Musik: Richard Strauss. UA 4.? Oktober 1916 Wien (Hofoper) (Liste von Librettisten)

Politik & Weltgeschehen

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
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Die Wiener Staatsoper gerät nach amerikanischen Bombardements, die eigentlich der Raffinerie in Floridsdorf gegolten haben, in Brand. (12. März)

Einspielung

1952

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J.S. Bach: Cantata No. 76, Hermann Scherchen, Wiener Akademie Kammerchor, Orchester der Wiener Staatsoper, Magda László, Hilde Rössel-Majdan, Petre Munteanu, Richard Standen, Westminster (Die Himmel erzählen die Ehre Gottes)

Wirkungsstätten

1984

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1984 bis 1986: Chordirektor der Wiener Staatsoper (ab 1986 Gastvertrag) (Walter Hagen-Groll)

Aufführungen

1988

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Theater an der Wien (Dirigent: Claudio Abbado, Regie: Ruth Berghaus, später in die Wiener Staatsoper übernommen) (Fierrabras)

Rundfunk, Film & Fernsehen

1994

Schaffen > Regie > Film- und Fernsehregie:
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125 Jahre Wiener Staatsoper. Präsentiert von Marcel Prawy. (Wolfgang Lesowsky)

1980

Curd Jürgens auf der Bühne:
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als Bassa Selim in Die Entführung aus dem Serail von Wolfgang Amadeus Mozart, seinem letzten Bühnenauftritt, auf der Japan-Tournee der Wiener Staatsoper (Dirigent Karl Böhm). (Curd Jürgens)

Einsätze > Event

1999

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World Sports Award of the Century, Wiener Staatsoper, Wien (CAMCAT)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2007

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Mitgliedschaften und Auszeichnungen: Präsident der Freunde der Wiener Staatsoper seit 17. September (Karl Korinek)

2004

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Ehrung: Ehrenmitgliedschaft der Wiener Staatsoper (Peter Schneider (Dirigent))

2002

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Preisträger: Ioan Holender, Direktor der Wiener Staatsoper von 1992 bis 2010 (Franz-Schalk-Medaille in Gold)

2001

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Ehrung: überreichte ihm im Festsaal des Bundeskanzleramtes Franz Morak, der Staatssekretär für Kunst und Medien, die zweithöchste Auszeichnung des österreichischen Staates für einen Künstler, das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse. Die Laudatio hielt der Direktor der Wiener Staatsoper, Herr Ioan Holender. (Harald Serafin)

1999

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Mitgliedschaften und Auszeichnungen: Mitglied des Aufsichtsrats der Wiener Staatsoper seit (Karl Korinek)

Aufnahmen

2006

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Richard Wagner, Parsifal mit Plácido Domingo, Chor und Orchester der Wiener Staatsoper, April (Christian Thielemann)

2004

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Richard Wagner, Tristan und Isolde, Orchester der Wiener Staatsoper, Mai (Christian Thielemann)

1991

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Chor der Wiener StaatsoperWiener Philharmoniker – André Previn mit Eisenstein: Wolfgang Brendel – Rosalinde: Kiri Te Kanawa – Adele: Edita Gruberova – Dr.? Falke: Olaf Bär – Frank: Tom Krause – Prinz Orlofsky: Brigitte Fassbaender - Frosch: Otto Schenk (Philips, 2 CD, 432 157 2) (Die Fledermaus)

1973

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Chor der Wiener Staatsoper - Wiener Philharmoniker – Karl Böhm mit Eisenstein: Eberhard Waechter – Rosalinde: Gundula Janowitz – Adele: Renate Holm – Dr.? Falke: Heinz Holecek – Frank: Erich Kunz – Prinz Orlofsky: Wolfgang Windgassen – Alfred: Waldemar Kmentt – Frosch: (Rolle gestrichen) (Philips, 2 CD) (Die Fledermaus)

1963

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Chor der Wiener Staatsoper - Wiener PhilharmonikerRobert Stolz mit Eisenstein: Rudolf Schock – Rosalinde: Wilma Lipp – Adele: Renate Holm – Dr.? Falke: Claudio Nicolai – Frank: Walter Berry – Prinz Orlofsky: Elisabeth Steiner – Alfred: Cesare Curzi – Frosch: Otto Schenk (Eurodisc, 2 CD, 610 327 232) (Die Fledermaus)

Kunst & Kultur

2012

Inszenierung:
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Wiener Staatsoper, Regie: Christof Loy, Dirigent: Ivor Bolton, Alceste: Veronique Gens (Alceste (Gluck))

2012

Operninszenierung > Mit dem Regisseur Daniele Abbado:
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Don Carlo - Wiener Staatsoper (Carla Teti)

2009

Inszenierung > Oper:
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Lady Macbeth von Mzensk von Dmitri Schostakowitsch, Wiener Staatsoper Dirigent Ingo Metzmacher (Matthias Hartmann)

2006

Musiktheater:
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Text und Regie bei Der kleine Friedrich, in Zusammenarbeit mit Janko Kastelic, Wiener Staatsoper (Claudia Toman)

2006

Musiktheater:
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Text+Regie bei "Der kleine Friedrich", in Zusammenarbeit mit Janko Kastelic, Wiener Staatsoper (Claudia Toman)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2013

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Regiearbeit: Wiener Staatsoper: Die Zauberflöte (Moshe Leiser und Patrice Caurier)

2011

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Engagement: Jane Seymour in Donizettis Anna Bolena, Wiener Staatsoper, Wien (Elīna Garanča)

2006

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Leben und Werk > Skandale: löste die Direktion der Wiener Staatsoper - am Tag der Premiere von L'italiana in Algeri - den Vertrag mit der Borodina „für diese und alle anderen Produktionen“, nachdem es während der Proben zu massiven Unstimmigkeiten gekommen war. Einspringerin war Kammersängerin Agnes Baltsa. (Olga Wladimirowna Borodina)

2004

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Engagement: Dorabella in Così fan tutte, Wiener Staatsoper, Salzburger Festspiele (Elīna Garanča)

2003

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Engagement: Lola in Cavalleria rusticana, Wiener Staatsoper (Elīna Garanča)

"Wiener Staatsoper" in den Nachrichten