Wiesbaden-Naurod

Naurod ist ein Ortsbezirk der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden.

Der Ort hat etwa 4400 Einwohner und wurde am 1. Januar 1977 im Rahmen der Hessischen Gebietsreform nach Wiesbaden eingemeindet. Naurod liegt in einer Talmulde am Rande des Taunus. Nördlich des Orts erhebt sich der Kellerskopf mit Aussichtsturm und Restaurant.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Hermin Esser stirbt in Naurod. Hermin Esser war ein deutscher Opernsänger in der Stimmlage Tenor.
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Geboren: Rudolf Dietz wird in Naurod geboren. Rudolf Dietz, mit vollem Namen Georg Christian Conrad Theodor Hermann Rudolf Otto Dietz, war NSDAP-Mitglied, Mitglied im antidemokratischen Deutschbund, Lehrer, Schulbuchautor und Heimatdichter, der in nassauischer Mundart schrieb. Seit dem Jahr 2004 wird in Wiesbaden über seine NS-Vergangenheit diskutiert. Trotz seiner zahlreichen, schon in den 1920er Jahren publizierten antijüdischen Gedichte wird immer noch streitig darüber diskutiert, ob er Antisemit war. Neben Gedichten über die Region seiner Herkunft, seine Familie und Alltagsbegebenheiten schrieb Dietz auch Gedichte zum Ersten Weltkrieg, über das verloren gegangene Kaiserreich und die im Kontext des Versailler Vertrages durch das Deutsches Reich zu leistenden Reparationsforderungen. Nach Rudolf Dietz sind eine Grundschule und ein Museum in Wiesbaden-Naurod benannt sowie etwa 30 Straßen, Plätze und Quellen im "Nassauer Land".
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Geboren: Rudolf Dietz wird in Naurod geboren. Rudolf Dietz, mit vollem Namen Georg Christian Conrad Theodor Hermann Rudolf Otto Dietz, war Lehrer, Schulbuchautor und Heimatdichter, der in nassauischer Mundart schrieb.

Geschichte

1977

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die Gemeinden Auringen, Breckenheim, Delkenheim, Medenbach, Naurod und Nordenstadt an die Stadt Wiesbaden. (Main-Taunus-Kreis)

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