Wil SG

SG ist das Krzel fr den Kanton St. Gallen in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Eintrgen des Namens Wil zu vermeiden.

Wil ist eine politische Gemeinde im Ostschweizer Kanton St. Gallen. Sie hat im Kern einen kleinstädtischen Charakter, ist aber ein wichtiges Zentrum für den Westen des Kantons und das Toggenburg. Wil zählte Ende Dezember 2011 18'167 Einwohner. Mit 69'882 Einwohnern (gemäss BFS 2010) bildet die Agglomeration Wil den zweitgrössten Ballungsraum der Ostschweiz. Seit dem 1. Januar 2013 gehört die ehemalige politische Gemeinde Bronschhofen zur Stadt Wil.

Während mehr als 500 Jahren residierten die St. Galler Fürstäbte im Hof zu Wil, weshalb die Stadt auch Äbtestadt genannt wird.



Geschichte




Im Jahre 754 wird Wil zusammen mit den nahegelegenen Ortschaften Rickenbach und Züberwangen in der Henauer Urkunde erstmals urkundlich erwähnt. Mit Wila könnte hier aber auch das in der Nähe gelegene Wilen gemeint sein. 1226 schenkten die Grafen von Toggenburg die Stadt dem Kloster St. Gallen.Im Jahre 1292 überfielen die Habsburger die Stadt Wil und brannten sie nieder. Die Bewohner waren gezwungen nach Schwarzenbach überzusiedeln, welches drei Kilometer südlich von Wil liegt. 1301 gaben die Habsburger Wil dem Kloster St. Gallen zurück. Dafür wurde Schwarzenbach geschleift.Seit 1226 blieb Wil unbestrittenes Eigentum der Fürstäbte von St. Gallen – unterbrochen nur von einer Episode, als die aufständischen Appenzeller 1407 die Stadt für kurze Zeit übernahmen.1451 ging der Fürstabt ein Bündnis mit den eidgenössischen Orten Zürich, Luzern, Glarus und Schwyz ein, wodurch Wil zum Sitz der eidgenössischen Amtmänner wurde.In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts sorgte Fürstabt Ulrich Rösch (1463–1491) durch die Bewilligung zusätzlicher Wochenmärkte für einen wirtschaftlichen Aufschwung. Heute ist eine Strasse in Wil nach ihm benannt.Zwischen 1525 und 1531 fand die Reformation auch in Wil ihre Anhänger. Mit dem Sieg der katholischen Orte in der Schlacht bei Kappel wurde diese Entwicklung 1531 wieder rückgängig gemacht. Die Herrschaft der Äbte ging erst 1798 zu Ende, als die Alte Eidgenossenschaft zusammenbrach und sich in der Folge das Fürstenland für unabhängig erklärte.Wil war in der Helvetischen Republik von 1798 bis 1803 Teil des Kantons Säntis und eine selbständige Gemeinde. Im Jahre 1803 kam die Stadt zum neu gegründeten Kanton St. Gallen. Seit 1831 war sie auch Bezirkshauptort. Heute ist Wil Hauptort des gleichnamigen Wahlkreises.Am 28. September 1855 wurde Wil durch die Sankt Gallisch-Appenzellische Eisenbahn bahnmässig erschlossen. 1984 erhielt Wil den Wakkerpreis für die integrale bauliche Erhaltung der Altstadt. Seit 1992 findet in Wil das Wiler Spielfest statt – mittlerweile der grösste nichtkommerzielle Spielanlass der Schweiz.Der lokale Fussballclub FC Wil war 2002 bis 2004 in der höchsten Liga, der Super League, und wurde 2004 Schweizer Cupsieger....

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Europa

1468

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Die Fürstabtei St. Gallen erwirbt unter dem Abt Ulrich Rösch die Grafschaft Toggenburg. Durch die Erwerbungen mehrerer Gebiete wird der Klosterstaat zu einem frühneuzeitlichen Territorialstaat. Nach der Erwerbung Toggenburgs bürgerte sich im Sprachgebrauch für das zwischen Rorschach und Wil SG gelegene Kernland der Fürstabtei, das «Fürstenland», die Bezeichnung «Alte» Landschaft ein.

Geboren & Gestorben

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Geboren: Fabian Schär wird in Wil SG geboren. Fabian Schär ist ein Schweizer Fussballspieler, der derzeit bei der TSG 1899 Hoffenheim unter Vertrag steht.
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Geboren: Claudio Holenstein wird in Wil SG geboren. Claudio Holenstein ist ein Schweizer Fussballspieler.
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Geboren: Moreno Costanzo wird in Wil SG geboren. Moreno Costanzo ist ein Schweizer Fussballspieler. Er ist schweizerisch-italienischer Doppelbürger.
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Geboren: Philipp Muntwiler wird in Wil SG geboren. Philipp Muntwiler ist ein Schweizer Fussballspieler, der beim FC Vaduz in der Schweizer Super League unter Vertrag steht.
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Geboren: Muharrem Hasani wird im Kosovo geboren. Muharrem Hasani ist ein kosovarisch-schweizerischer Thaiboxer. 2009 gewann er in Wil den WPKC-Weltmeistertitel im Schwergewicht.

Städtepartnerschaft

1992

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Groß Döbern, Polen seit

Gemeinde > Partnerschaften

1992

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Wil, Schweiz seit (Groß Döbern)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2000

Erfolg > Größte sportliche Erfolge:
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3. Platz Europameisterschaft Armbrust 10m Mannschaft / (Markus Bichler)

1984

Preisträger:
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Wil SG (Wakkerpreis)

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

2002

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Gründung: Die Swissregiobank AG mit Sitz in Wil war eine im Fürstenland, im Toggenburg und am oberen Zürichsee verankerte Schweizer Regionalbank. Sie ging 2002 aus dem Zusammenschluss der 1876 gegründeten Ersparnisanstalt Bütschwil und der 1881 gegründeten Ersparniskasse Gossau hervor. Per 26. September 2011 fusionierte die swissregiobank mit der Bank CA St. Gallen zur acrevis Bank. Die Marke swissregiobank gibt es nicht mehr.

1968

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Gründung: Die IGP Pulvertechnik AG mit rechtlichem Sitz in Kirchberg und operativem Hauptsitz in Wil (SG) (Schweiz) entwickelt Pulverlacksysteme für Architektur- und Industrieanwendungen. Der mit einem Marktanteil von 60% grösste Schweizer Pulverlackhersteller wurde 1968 gegründet und gehört heute international zu den zehn grössten Pulverlackherstellern für die Oberflächenveredelung.

1925

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Gründung: Die Camion-Transport AG Wil CT (Eigenschreibweise CAMION TRANSPORT AG) ist ein Schweizer Transport- und Logistikunternehmen mit Sitz in Wil SG.

Kunst & Kultur

2003

Ausstellung:
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Kunsthalle Wil, Wil, SchweizS,K (Paul Suter (Bildhauer))

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2006

Werk:
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Wiler Turm bei Wil SG (Julius Natterer)

1960

Grössere Werke:
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Bahnhof Wil SG (Max Vogt (Architekt))

Geschichte > Dritte Teilergänzung

2006

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Aus- und Neubau der Haltestellen Wil SG und Winterthur-Hegi, S35, 15. Mio. CHF (S-Bahn Zürich)

"Wil SG" in den Nachrichten