Wilfrid

Wilfrid (auch Wilfrith, Uilfrid, Wilfrið, Wilfriþ, Wilferð, Wilferþ etc.; * um 634; † 709/710) war eine der bedeutendsten Personen der britannischen Kirchengeschichte des späten 7. Jahrhunderts. Sein Leben stand unter dem Zeichen des Disputs zwischen keltischen und römischen Einflüssen in der angelsächsischen Kirche. In seiner Funktion als Abt und Bischof übte er großen politischen Einfluss aus. Nach seinem Tod wurde er als Heiliger verehrt.

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Politik & Weltgeschehen

664 n. Chr.

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Anstelle des iro-schottisch ausgerichteten Colman wird Wilfrid, Bischof von York, gegen den allerdings Chad als Gegenbischof erhoben wird. Da zu diesem Zeitpunkt nach dem Tod des Deusdedit das Erzbistum Canterbury als Entscheidungsinstanz unbesetzt ist, bleibt die Frage zunächst ungeklärt.

Religion

718 n. Chr.

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Wilfrid löst John von Beverley, der sich ins Kloster zurückzieht, als Bischof von York ab; er erstrebt, vorerst vergeblich, die Rangerhöhung zum Erzbischof.

678 n. Chr.

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Bosa wird Bischof von York, er folgt auf Wilfrid.

669 n. Chr.

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Theodor, Erzbischof von Canterbury, entscheidet im Streit um das Bistum York gegen Chad und zu Gunsten von Wilfrid.

666 n. Chr.

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Im Streit um das Erzbistum York kann sich Chad zunächst gegen Wilfrid durchsetzen.

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