Wilhelm Filchner

Wilhelm Filchner (* 13. September 1877 in München, nach anderen Angaben in Bayreuth; † 7. Mai 1957 in Zürich) war ein deutscher Geophysiker, Geodät, Forschungsreisender und Reiseschriftsteller.

Er leitete die Zweite Deutsche Antarktisexpedition (1911/12) ins Weddell-Meer und entdeckte dort das Filchner-Ronne-Schelfeis. Er war Autor von 27 vor allem populärwissenschaftlichen Büchern und Reiseberichten.

mehr zu "Wilhelm Filchner" in der Wikipedia: Wilhelm Filchner

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1953

Werk:
thumbnail
Hindustan im Festgewand, zusammen mit D. Shrîdhar Marâthe, Joseph Giesel Verlagsbuchhandlung, Celle

1951

Werk:
thumbnail
In der Fieberhölle Nepals, Eberhard Brockhaus, Wiesbaden

1950

Werk:
thumbnail
Ein Forscherleben Eberhard Brockhaus, Wiesbaden

1938

Werk:
thumbnail
Bismillah! – Vom Huang-ho zum Indus, F.A.Brockhaus, Leipzig

1933

Werk:
thumbnail
Kumbum Dschamba Ling. Das Kloster der hunderttausend Bilder Maitreyas. Ein Ausschnitt aus Leben und Lehre des heutigen Lamaismus. Nach Beobachtungen während seiner Tibetexpedition 1926/28, in Kommission bei F.A. Brockhaus, Leipzig

Geboren & Gestorben

Gestorben:
thumbnail
Wilhelm Filchner stirbt in Zürich. Wilhelm Filchner war ein deutscher Geophysiker, Geodät, Forschungsreisender und Reiseschriftsteller.
Geboren:
thumbnail
Wilhelm Filchner wird in München, nach anderen Angaben in Bayreuth geboren. Wilhelm Filchner war ein deutscher Geophysiker, Geodät, Forschungsreisender und Reiseschriftsteller.

thumbnail
Wilhelm Filchner starb im Alter von 79 Jahren. Wilhelm Filchner war im Sternzeichen Jungfrau geboren.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

thumbnail
Nobelpreise: Als Reaktion auf die Vergabe des Friedensnobelpreises an Carl von Ossietzky im Vorjahr stiftet Adolf Hitler den Deutschen Nationalpreis für Kunst und Wissenschaft. Gleichzeitig wird allen Deutschen „für alle Zukunft“ untersagt, einen Nobelpreis anzunehmen. Die Entwürfe der Urkunden von Gerdy Troost wird am 7. Dezember vorgelegt. Die Verkündung der ersten Preisträger erfolgt bereits drei Monate früher, am 7. September. Es sind dies der Architekt Paul Ludwig Troost (posthum), Reichsleiter Alfred Rosenberg, der Asien- und Südpolarforscher Wilhelm Filchner und als geteilter Preis die Chirurgen August Bier und Ferdinand Sauerbruch.

Wissenschaft & Technik

thumbnail
Die Deutsche Südpolarexpedition unter Wilhelm Filchner entdeckt das Prinzregent-Luitpold-Land im Kaiser-Wilhelm-Schelfeis. Der am 9. Februar begonnene Bau eines Stationshauses scheitert jedoch am 17. Februar und am 6. März wird die Expedition bis 26. November im Packeis eingeschlossen. Sie erreicht Südgeorgien erst wieder am 19. Dezember.
thumbnail
Unter dem Kommando von Wilhelm Filchner verlässt die Deutschland Bremerhaven auf dem Weg in Richtung Antarktis. Nach einem Zwischenstop in Buenos Aires nimmt die Expedition am 4. Oktober Kurs auf Südgeorgien, das am 18. Oktober erreicht wird. Nach einem Forschungsaufenthalt in Grytviken bricht die Deutschland-Expedition am 1. Dezember ins Weddell-Meer auf. Dort wird unter anderem das heute so genannte Filchner-Ronne-Schelfeis entdeckt, die zweitgrößte permanente Eisdecke in der Antarktis.

"Wilhelm Filchner" in den Nachrichten