Wilhelm Wagenfeld

Tischlampe von Carl Jakob Jucker (links, 1923/24) und Wilhelm Wagenfeld (rechts, 1924)
Fett–mager Saucière MT 50, 1924
Teekanne, 1930
Leuchte WV 343 für Lindner Leuchten, 1955
Reiseschreibmaschine „ABC“ für Koch's-Adler, 1954
Salz- und Pfefferstreuer „Max
Teeservice
Sektschale. Glasservice „Lobenstein“.
Briefmarke: Design in Deutschland. 1998
Das Wilhelm-Wagenfeld-Haus in Bremen.

Wilhelm Wagenfeld (* 15. April 1900 in Bremen; † 28. Mai 1990 in Stuttgart) war ein deutscher Produktdesigner. Der Bauhaus-Schüler zählt zu den bekanntesten Pionieren des Industriedesigns. Einige seiner Entwürfe werden als Design-Klassiker bis in die Gegenwart produziert, beispielsweise die gemeinsam mit Carl Jacob Jucker entworfene Bauhaus-Leuchte, heute auch Wagenfeldlampe genannt.



Inhaltsverzeichnis



Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wilhelm Wagenfeld kam als Sohn von Heinrich Wilhelm Wagenfeld und Elisabeth Wagenfeld, geb. Wichmann, in der Vollmersstraße 52 in Bremen-Walle auf die Welt. 1902 und 1904 folgten seine Schwestern Anna und Auguste. Er wuchs in einem politisch geprägten, sozialdemokratischen Elternhaus auf; sein Vater war Vertrauensmann der Transportarbeiter im Hafen.

Wagenfeld absolvierte eine Lehre zum Industriezeichner in der Bremer Silberwarenfabrik Koch

In der Bauhaus–Metallwerkstatt entstand 1924 unter seinem Lehrer László Moholy-Nagy der Entwurf für die Leuchten MT 8, Metallversion, und MT 9, Glasversion. Die zeitlose Tischleuchte mit der halbkugelförmigen Glasglocke ist als Bauhaus- oder Wagenfeld-Leuchte bekannt geworden. Sie ist bis heute einer der bekanntesten Wagenfeld-Entwürfe.

1925 schloss Wagenfeld die Ehe mit Else Heinrich. Nach der Verlegung des Bauhauses nach Dessau im selben Jahr blieb Wagenfeld in Weimar und trat nach seiner Gesellenprüfung zum Silberschmied und Ziseleur 1926 als Assistent in die Metallwerkstatt der neu gegründeten Bauhochschule Weimar ein, 1928 übernahm er die Leitung der Metallwerkstatt. Schon 1925 hatte sich Wagenfeld eine technische Neuerung der Glasversion der Leuchte patentieren lassen, konnte sie daher weiterentwickeln und herstellen lassen, obwohl das Bauhaus in Dessau seine Leuchten weiterhin produzierte. Durch den Einsatz eines Lampenschirms aus Opalglas wurde das Licht gleichmäßig verteilt. Seit 1926 war er Mitglied im Deutschen Werkbund.

Nachdem die Staatliche Bauhochschule Weimar bereits 1930 wieder geschlossen wurde, durfte Wagenfeld selbst über die Verwendung seiner dort entstandenen Entwürfe entscheiden. Er wurde freier Mitarbeiter beim Jenaer Glaswerk Schott

1931 bis 1935 hatte er eine Professur an der Staatlichen Kunstschule in Berlin inne. Danach übernahm er die künstlerische Leitung der Vereinigten Lausitzer Glaswerke (VLG) in Weißwasser/Oberlausitz. Durch die Zusammenarbeit mit Charles Crodel fanden die Arbeiten für die Vereinigten Lausitzer Glaswerke Zugang zu Museen und Ausstellungen. Crodel entwickelte dazu teilweise patentierte Dekorationsverfahren für die Serienproduktion. Wie andere Designer des Bauhauses und des Deutschen Werkbundes legte Wagenfeld großen Wert auf die Standardisierung seiner Entwürfe für die Massenproduktion.

Anfang 1942 heiratete Wagenfeld in zweiter Ehe Erika Helene Paulus, der er bis an sein Lebensende auch künstlerisch verbunden war.

Im Zweiten Weltkrieg wurde er 1943 zum Kriegsdienst eingezogen und musste aufgrund seiner Weigerung, der NSDAP beizutreten, zunächst an die sogenannte Westfront, später in ein Strafbataillon an die Ostfront. Er hatte den Design-Auftrag einer von der SS übernommenen Produktionsstätte nicht ausgeführt. Zwischenzeitig arbeitete er weiter für seine seit den 1930er Jahren zumeist industriellen Auftraggeber wie die Porzellanmanufaktur Fürstenberg und die Firma Rosenthal. Nach seiner Rückkehr aus der sowjetischen Kriegsgefangenschaft Mitte 1945 hatte er 1947 bis 1949 eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste Berlin inne. Umgezogen nach Stuttgart, gehörte er zum avantgardistischen Künstlertreff in der Gaststätte „Bubenbad“ um Willi Baumeister, zu dem sich auch sein Designerkollege Hans Warnecke zählte.

1954 gründete er in Stuttgart die Werkstatt Wagenfeld, die er bis 1978 betrieb. Seine Auftraggeber waren namhafte Hersteller von Gebrauchsgütern wie beispielsweise die Firmen WMF, Johannes Buchsteiner, Braun oder Rosenthal.

1990 starb Wilhelm Wagenfeld in Stuttgart. Sein Grab befindet sich in Collex-Bossy (Schweiz). Sein Enkel Malte Wagenfeld ist Professor für Industriedesign am Royal Melbourne Institute of Technology in Australien.

Werk und Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wagenfelds Design zeichnet sich durch zeitbeständige Gestaltung und zeitgemäße Funktionalität aus und war seinerzeit stilprägend. Einige seiner über 600 Entwürfe, vorwiegend in Glas und Metall, werden als sogenannte Design-Klassiker bis heute produziert. Zahlreiche Werke befinden sich in den Sammlungen namhafter Museen und Privatpersonen, so und im Museum für angewandte Kunst in Leipzig. Vielfach wurden und werden originäre Designvorlagen Wagenfelds von Herstellungsstätten verändert, so dass keine Lizenzverpflichtungen anfallen, das Original aber erkennbar bleibt. Davon zu unterscheiden sind lizenzierte originalgetreue Nachbauten. Mit Genehmigung Wagenfelds stellt die 1980 gegründete Firma Tecnolumen in Bremen als weltweit einziges Unternehmen lizenzierte Repliken der Wagenfeld-Leuchte her. In Großbritannien werden preisgünstigere Kopien produziert.

Das auch im Umfeld des Bauhauses praktizierte Konzept Form follows function nahm Wagenfeld ernst. Häufig entwickelte er mehrere Designentwürfe und ließ sie von Praktikern überprüfen, so dass er die beste Form für die geplante Funktion herausarbeiten konnte. Hinzu kam, dass seine Gestaltung zuweilen multifunktional war , so kann man beispielsweise mit seiner Teekanne (1931) den Tee direkt zubereiten und den gläsernen Eierkocher (1933) zum Servieren von Speisen verwenden. Mit seinen künstlerischen Prototypen für die Industrie, die in enger Kooperation von beiden Seiten entstanden, wollte er alle Schichten der Gesellschaft, auch die ärmeren, erreichen. Jede Form und jedes Material sollte mit gleicher Gründlichkeit bearbeitet werden. Wagenfeld gestaltete auch sein privates Umfeld nach der Devise „vom richtigen Leben mit den richtigen Dingen“.

Der Nachlass wird durch die 1993 gegründete Wilhelm Wagenfeld Stiftung im Wilhelm-Wagenfeld-Haus in Bremen bewahrt und ausgestellt, nachdem der Designer ihn seiner Geburtsstadt 1988 angeboten hatte. Das Haus ist Sitz, Ausstellungs- und Veranstaltungsplattform des Design Zentrums Bremen, der Wilhelm-Wagenfeld-Stiftung und der Gesellschaft für Produktgestaltung.

Für die nach Plänen Hans Scharouns gebaute Johanneskirche in Altenbochum gestaltete Wagenfeld 1968 sieben Altarleuchten. Die Berufliche Schule für Gestaltung Wilhelm-Wagenfeld-Schule in Bremen orientiert sich in der gestalterischen Ausbildung der Schüler an den Werken und Leitideen von Wilhelm Wagenfeld. Zum Gedenken an sein Wirken bei den Vereinigte Lausitzer Glaswerken wurde in Weißwasser/Oberlausitz nach der Wende die frühere Wilhelm-Pieck-Straße in Professor-Wagenfeld-Ring umbenannt. Zudem wurde ihm postum 2016 die Ehrenbürgerwürde der Stadt verliehen.

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Entwrfe (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1924: Bauhaus- bzw. Wagenfeld-Leuchte MT8 und MT9
  • 1930: Mehrzweckleuchte fr Weimar Bau- und Wohnungskunst GmbH
  • 1931: berarbeitung des Kaffeebereiters Sintrax aus Jenaer Glas fr das Jenaer Glaswerk Schott + Gen.
  • 1931: Teeservice aus Jenaer Glas fr Jenaer Glaswerk Schott + Gen. (seit 2006 in Lizenz von Zwiesel Kristallglas)
  • 1933: Eierkochglas Eierkoch aus Jenaer Glas fr das Jenaer Glaswerk Schott + Gen. (seit 2006 in Lizenz von Zwiesel Kristallglas)
  • 1934: Service 639 fr die Porzellanmanufaktur Frstenberg/Weser
  • 1937: Glasservice Lobenstein fr die Vereinigte Lausitzer Glaswerke AG in Weisswasser
  • 1938: Kubus-Geschirr, stapelbare Glasbehlter fr die Vereinigte Lausitzer Glaswerke AG in Weiwasser
  • 1950: Besteck POTT 783/83 fr POTT (nach Vorarbeiten von Hermann Gretsch)
  • 1954: Lufthansa-Geschirr aus Melamin, hergestellt bei Johannes Buchsteiner, Gingen/Fils
  • 1956/57: Babybadewanne fr Johannes Buchsteiner, Gingen/Fils
  • Aschenbecher fr WMF
  • Salz- und Pfefferstreuer Max und Moritz, Butterdose, Eierbecher aus Cromargan fr WMF
  • Decken-, Wand-, Eck- und Spiegelleuchten fr die Firmen Lindner (Bamberg), Brunnquell (Ingolstadt), Putzler (Dren) u.a.

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

zu Lebzeiten
postum
  • 2000: 100 Jahre Wilhelm Wagenfeld, Wilhelm-Wagenfeld-Haus, Bremen
  • 2014: Wilhelm Wagenfeld: Die Form ist nur Teil des Ganzen. Wilhelm-Wagenfeld-Haus, Bremen
  • 2014: Zu Tisch mit Wilhelm Wagenfeld - Ein Formenschatz vom Weimarer Bauhaus bis zur WMF. Sammlung Rdiger Kroll, Geldern im Museum Katharinenhof, Kranenburg
  • 2015: Tglich in der Hand ? Wilhelm Wagenfeld und das moderne Porzellandesign.Museum der Porzellanmanufaktur Frstenberg, Wagenfelds Porzellan-Gestaltungen
  • 2015: Glasmuseum Boffzen, u. a. Arbeiten Wagenfelds fr das Jenaer Glaswerk Schott & Genossen und die Vereinigten Lausitzer Glaswerke in Weiwasser, insbesondere aus der Sammlung von Helmut Gnther
  • 2016: Professor Wilhelm Wagenfeld, sein Schaffen und Wirken in Weiwasser ? Ausstellung anlsslich der Verleihung der Ehrenbrgerwrde der Stadt Weiwasser, Glasmuseum Weiwasser


Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eigene Schriften

  • Wilhelm Wagenfeld: Wesen und Gestalt der Dinge um uns. Essays aus den Jahren 1938 bis 1948. Worpsweder Verlag, 1990, ISBN 3-922516-67-X.

Sekundärliteratur

  • Carlo Burschel, Beate Manske (Hrsg.): Zeitgem und zeitbestndig. Industrieformen von Wilhelm Wagenfeld. Hauschild, Bremen 1997, ISBN 3-931785-59-9.
  • Alfons Hannes: Die Sammlung Wolfgang Kermer, Glasmuseum Frauenau: Glas des 20. Jahrhunderts; 50er bis 70er Jahre (=Bayerische Museen. Band9). Schnell & Steiner, Mnchen/ Zrich 1989, ISBN 3-7954-0753-2, S.41?43. (mit Beitrgen von Wolfgang Kermer und Erwin Eisch)
  • France Kermer: Wilhelm Wagenfeld: tmoin vivant du Bauhaus. In: Revue de la Cramique et du Verre. no. 45, mars/avril 1989, S.20?21.
  • Rdiger Kroll: Zu Tisch mit Wilhelm Wagenfeld. Ein Formenschatz vom Weimarer Bauhaus bis zur WMF. Verein fr Heimatschutz e.V., Kranenburg. Vlcker-Druck, Goch 2014, ISBN 978-3-9812548-8-4. (mit tabellarischem Lebenslauf)
  • Beate Manske (Hrsg.): Zeitgem und zeitbestndig. 2. Industrieformen von Wilhelm Wagenfeld. Hauschild, Bremen 2012, ISBN 978-3-89757-482-3.
  • Walter Scheiffele: Wilhelm Wagenfeld und die moderne Glasindustrie. Eine Geschichte der deutschen Glasgestaltung von Bruno Mauder, Richard Sssmuth, Heinrich Fuchs und Wilhelm Wagenfeld bis Heinrich Lffelhardt. Hatje, Stuttgart 1994, ISBN 3-7757-0488-4.
  • Tglich in der Hand, Industrieformen von Wilhelm Wagenfeld aus sechs Jahrzehnten. Worpsweder Verlag, Bremen 2005, ISBN 3-88808-550-0. (mit Werkverzeichnis)


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ?Cecilie Eckler-von-Gleich: Wilhelm Wagenfeld - ein Waller Butjer. In: echt Walle. Bremer Stadtteil Magazin. Nr. 6, Bremen, Sommer 2016, S. 28.
  2. ?Wagenfeld an der Staatlichen Bauhochschule Weimar, Lebenslauf
  3. ?Rdiger Kroll: Zu Tisch mit Wilhelm Wagenfeld. Ein Formenschatz vom Weimarer Bauhaus bis zur WMF. Goch 2014, S. 34.
  4. ?Umstritten ist der Anteil, den Jucker an den Entwrfen hatte. Fr die Neuproduktion 1980 hat Wagenfeld die Lampe berarbeitet. Karsten Hinz: Merchandising?Appendix. In: Jeannine Fiedler, Peter Feierabend (Hrsg.): Bauhaus. Krnemann, Kln 1999, S. 630.
  5. ?Olaf Arndt: Das Gesetz der Serie. In: Jeannine Fiedler, Peter Feierabend (Hrsg.): Bauhaus. Krnemann, Kln 1999, S. 430.
  6. ?Wagenfeld an der Staatlichen Bauhochschule Weimar, Lebenslauf
  7. ?Wilhelm Wagenfeld. In: Charlotte und Peter Fiell: Design des 20. Jahrhunderts. Taschen, Kln 2000, S. 719.
  8. ?Rdiger Kroll (2014), S. 58f, 73.
  9. ?Foto (Memento vom 29. Juli 2009 im Internet Archive)
  10. ?Standardization. In: Charlotte und Peter Fiell: Design des 20. Jahrhunderts. Taschen, Kln 2000, S. 661.
  11. ?Rdiger Kroll (2014), S. 38.
  12. ?Wilhelm Wagenfeld. In: Charlotte und Peter Fiell: Design des 20. Jahrhunderts. Taschen, Kln 2000, S. 720.
  13. ?Galerie Valentien, Knstlertreff Bubenbad. 2007, kulturpur.de, abgerufen am 5. April 2016.
  14. ?Geschichte der Firma Buchsteiner. industriekultur-filstal.de, abgerufen am 5. April 2016.
  15. ?Kerry Negara:The Maker Malte Wagenfeld, abc.net.au, abgerufen am 5. April 2016.
  16. ?Rdiger Kroll (2014), S. 19, (Wohnung Wagenfeld ? Ein Mastab). Vgl. zur Lizenzverpflichtung auch das Beispiel bei Kroll (2014), S. 41.
  17. ?2 nach 1 ? Walter Schnepel, Unternehmer und Kunstsammler nordwestradio online, 18. April 2016.
  18. ?Rdiger Kroll (2014), S. 60.
  19. ?Wilhelm Wagenfeld Stiftung. Das Werk, abgerufen am 6. April 2016.
  20. ?Zit. nach: Rdiger Kroll (2014), S. 13, (Wohnung Wagenfeld ? Ein Mastab)
  21. ?Dietrich Scholle, Birgit Gropp Bearb.: Die Bauten von Hans Scharoun in Westfalen. Reihe: Westflische Kunststtten, 120. Hg. und Verlag Westflischer Heimatbund, Mnster 2016 ISSN0930-3952, S. 40f.
  22. ?Glasmacherstadt benennt zweiten Ehrenbrger. MDR Sachsen, 15.April 2016, abgerufen am 15.April 2016.
  23. ?Rdiger Kroll (2014), S. 17, (Wohnung Wagenfeld ? Ein Mastab)
  24. ?Corinna Laubach: Jetzt hab' ich's, es ist wie ein Ei! In: Die Welt. 2. Juni 2000.
  25. ?Webseite des Glasmuseums Boffzen
  26. ?mdr.de: Glasmacherstadt benennt zweiten Ehrenbrger. 15. April 2016

Tischlampe von Carl Jakob Jucker (links, 1923/24) und Wilhelm Wagenfeld (rechts, 1924)Bild: Jürgen HowaldtLizenz: CC-BY-SA-2.0-DE

Fett–mager Saucière MT 50, 1924Bild: Jürgen HowaldtLizenz: CC-BY-SA-2.0-DE

Teekanne, 1930Bild: Jürgen HowaldtLizenz: CC-BY-SA-2.0-DE

Leuchte WV 343 für Lindner Leuchten, 1955Bild: Jürgen HowaldtLizenz: CC-BY-SA-2.0-DE

Reiseschreibmaschine „ABC“ für Koch's-Adler, 1954Bild: Jürgen HowaldtLizenz: CC-BY-SA-2.0-DE

Salz- und Pfefferstreuer „Max Bild: Jürgen HowaldtLizenz: CC-BY-SA-2.0-DE

Sektschale. Glasservice „Lobenstein“.Bild: Jürgen HowaldtLizenz: CC-BY-SA-2.0-DE

Briefmarke: Design in Deutschland. 1998Bild: Jürgen HowaldtLizenz: CC-BY-SA-2.0-DE

Das Wilhelm-Wagenfeld-Haus in Bremen.Bild: Jürgen HowaldtLizenz: CC-BY-SA-2.0-DE

Wilhelm Wagenfeld (* 15. April 1900 in Bremen; † 28. Mai 1990 in Stuttgart) war ein deutscher Produktdesigner. Der Bauhaus-Schüler zählt zu den bekanntesten Pionieren des Industriedesigns. Einige seiner Entwürfe werden als Design-Klassiker bis in die Gegenwart produziert, beispielsweise die gemeinsam mit Carl Jacob Jucker entworfene Bauhaus-Leuchte, heute auch Wagenfeldlampe genannt.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Wilhelm Wagenfeld stirbt in Stuttgart. Wilhelm Wagenfeld war ein deutscher Produktdesigner. Der Bauhaus-Schüler zählt zu den bekanntesten Pionieren des Industriedesigns. Einige seiner Entwürfe werden als Design-Klassiker bis in die Gegenwart produziert, beispielsweise die gemeinsam mit Carl Jacob Jucker entworfene Bauhaus-Leuchte, heute auch Wagenfeldlampe genannt.
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Geboren: Wilhelm Wagenfeld wird in Bremen geboren. Wilhelm Wagenfeld war ein deutscher Produktdesigner. Der Bauhaus-Schüler zählt zu den bekanntesten Pionieren des Industriedesigns. Einige seiner Entwürfe werden als Design-Klassiker bis in die Gegenwart produziert, beispielsweise die gemeinsam mit Carl Jacob Jucker entworfene Bauhaus-Leuchte, heute auch Wagenfeldlampe genannt.

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Wilhelm Wagenfeld starb im Alter von 90 Jahren. Wilhelm Wagenfeld wäre heute 117 Jahre alt. Wilhelm Wagenfeld war im Sternzeichen Widder geboren.

Kunst & Kultur

2014

Ausstellung:
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Zu Tisch mit Wilhelm Wagenfeld - Ein Formenschatz vom Weimarer Bauhaus bis zur WMF. Sammlung Rüdiger Kroll, Geldern Museum Katharinenhof, Kranenburg

2014

Ausstellung:
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Wilhelm Wagenfeld: Die Form ist nur Teil des Ganzen., Wilhelm-Wagenfeld-Haus, Bremen

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1954

Bekannte Entwürfe:
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Lufthansa-Geschirr aus Melamin, hergestellt bei Johannes Buchsteiner, Gingen/Fils

1950

Bekannte Entwürfe:
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Besteck POTT 783/83 für POTT (nach Vorarbeiten von Hermann Gretsch)

1938

Bekannte Entwürfe:
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Kubus-Geschirr, stapelbare Glasbehälter für VLG Weißwasser.

1938

Bekannte Entwürfe:
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Kubus-Geschirr, stapelbare Glasbehälter für Vereinigte Lausitzer Glaswerke AG Weißwasser.

1937

Bekannte Entwürfe:
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Glasservice „Lobenstein“ für Vereinigte Lausitzer Glaswerke AG Weisswasser

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1982

Ehrung:
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Bundespreis „Gute Form“ für die Wagenfeld-Leuchte

1969

Ehrung:
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Bundespreis „Gute Form“ (für Trinkservice „Greif“)

1968

Ehrung:
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Ehrengast der Villa Massimo Rom

1968

Ehrung:
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Ehrenmitglied des Deutschen Werkbundes Berlin

1965

Ehrung:
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Ehrenmitglied der Akademie der Künste Berlin

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