William Shakespeare

Der Porträt-Stich Shakespeares von Martin Droeshout auf dem Titel des „First Folio“ (1623)
Bild: William Shakespeare
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William Shakespeare [ˈwɪljəm ˈʃeɪkspɪə] (getauft am 26. April 1564jul. in Stratford-upon-Avon; † 23. Apriljul./ 3. Mai 1616greg. ebenda) war ein englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler. Seine Komödien und Tragödien gehören zu den bedeutendsten Bühnenstücken der Weltliteratur und sind die am häufigsten aufgeführten und verfilmten. Sein überliefertes Gesamtwerk umfasst 38 (nach anderer Zählung 37) Dramen, epische Versdichtungen sowie 154 Sonette.

Er gilt als einer der bedeutendsten Dichter der Weltliteratur.

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Geboren & Gestorben

Gestorben:
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William Shakespeare, englischer Dramatiker (* 1564). Das Datum entspricht dem 23. April nach dem damals in England geltenden Julianischen Kalender.

Rundfunk, Film & Fernsehen

Rundfunk:
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Die BBC zeigt eine Aufführung von Was ihr wollt. Es handelt sich um die möglicherweise erste Darbietung eines Stückes von William Shakespeare im Fernsehen.

1899

Film:
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Der Stummfilm King John von William K. L. Dickson gilt als erster Film mit einem Shakespeare-Sujet.

Musik

Nummer 1 Hit > Australien > Singles:
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William Shakespeare - My Little Angel

Politik & Weltgeschehen

Politik & Religion:
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John Oldcastle, ein Anführer der Lollarden, wird in England als Häretiker hingerichtet. Vermutlich wurde er von William Shakespeare in der Figur des Falstaff verewigt.

Kunst & Kultur

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Musik & Theater: Mit dem ersten Gastspiel der Meininger im Friedrich-Wilhelmstädtischen Theater in Berlin mit Julius Cäsar von William Shakespeare beginnt eine beispiellose 16-jährige Tourneetätigkeit des Meininger Hoftheaters durch Europa mit insgesamt 2.591 Vorstellungen, mit der eine tiefgreifende Theaterreform durchgesetzt wird.
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Musik & Theater: Anlässlich der Eröffnung des Theaters Baden-Baden wird die zweiaktige Oper Béatrice et Bénédict von Hector Berlioz uraufgeführt. Das Libretto, frei nach William ShakespearesViel Lärm um nichts stammt vom Komponisten selbst.

1642

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Kultur: Das elisabethanische Theater in England (William Shakespeare) wird verboten
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Theater: Während einer der ersten Vorstellungen des Historiendramas Heinrich VIII. von William Shakespeare, das erst kurz zuvor seine Uraufführung hatte, fängt Shakespeares Theater, das erste Globe Theatre, Feuer und brennt bis auf die Grundmauern nieder.
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Kultur: Erstmals berichtet Simon Forman über die Aufführung von Shakespeares Theaterstück Macbeth im Londoner Globe Theatre. Es ist unklar, ob, und wenn ja, wann schon vorher eine Aufführung des 1606 entstandenen Werks stattgefunden hat.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1983

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Literatur: Wien: Die für Dezember 1983 geplante Inszenierung von William ShakespearesJulius Cäsar am Wiener Burgtheater in einer Bearbeitung von Pavel Kohout scheitert, da Hauptdarsteller Oskar Werner einen alkoholbedingten Eklat beim Oskar-Werner-Festival Wachau begeht.

1982

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Literatur: Köln/Freiburg im Breisgau: Gleich zwei Theaterinszenierungen von Dramen William Shakespeare erzürnten das Publikum in Köln und in Freiburg Anfang 1982. Luc Bondy hatte es bei seiner Interpretation von Macbeth am Schauspiel Köln gewagt, drei nackte Hexen und ein ebenso hüllenfreies Königspaar zu präsentieren, Valentin Jeker missglückte bei seiner Wahl des Hamlets am Theater Freiburg mit einem faulen und adipösen Hauptdarsteller, Martin Sperr, den Die Zeit auch als „Selbstdarsteller“ bezeichnete. Dennoch seien beide Umsetzungen weit davon entfernt gewesen, regelrecht skandalös zu sein: „Seltsamerweise sind beide Aufführungen eher zarter als spektakulärer Natur, von den provokativen, „entlarvenden" Mitteln eines rabiaten Regie Theaters weit entfernt. Beide Aufführungen auch meinen es gut mit Shakespeares Figuren, dämonisieren sie nicht, stellen sie nicht hämisch bloß. Keine Titanen, keine Monster, keine Mordmaschinen werden vorgeführt, sondern schwache, schutzlose, oft klägliche Menschen.“

1980

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Literatur: September - Die Aufführung von ShakespearesMacbeth mit Peter O'Toole eröffenet die Saison am Old Vic Theatre, London, von manchen als eines der größten Desaster der Theaterszene betrachtet.
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Literatur: Anlässlich des 300. Geburtstages von William Shakespeare erfolgt die Gründung der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft als erste wissenschaftlich-kulturelle Vereinigung dieser Art durch Wilhelm Oechelhäuser und Franz von Dingelstedt in Weimar.
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Literatur: William ShakespearesHeinrich VIII. erlebt in der Übersetzung von Ludwig Schubart seine Uraufführung in deutscher Sprache an der Hofbühne Stuttgart.

Ausgabe > Old Spelling-Ausgaben

1987

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The Oxford Shakespeare. The Complete Works. Original Spelling Edition. Ed. by Stanley Wells, Gary Taylor, John Jowett, William Montgomery. Clarendon Press, Oxford

1969

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The First Folio of Shakespeare. The Norton Facsimile. Ed. by Charlton Hinman. Norton, New York

Shakespeare-Porträts

1988

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das Janssen-Porträt, vom selben Maler wie das Cobbe-Porträt, seit 1770 bekannt, restauriert

1623

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der Droeshout-Stich , das Frontispiz der Titelseite der ersten Folio-Ausgabe. Er wurde vermutlich nach einer heute verlorenen Vorlage gestochen. Als Künstler gilt traditionell Martin Droeshout der Jüngere (* 1601), es wird seit kurzem aber auch der ältere Martin Droeshout (1560–1642) genannt.

Ausgabe > Modernisierte Ausgaben

2008

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The Norton Shakespeare. Based on the Oxford Edition. Second edition. Ed. by Stephen Greenblatt, Jane E. Howard, Katharine Eisaman Maus. Norton, New York

"William Shakespeare" in den Nachrichten

Weiterführende Informationen

Literatur

  • Peter Ackroyd: Shakespeare: Die Biographie. Aus dem Englischen von Michael Müller und Otto Lucian. Knaus, München 2006, ISBN 3-8135-0274-0.
  • Edmund K. Chambers: William Shakespeare. A study of facts and problems. Clarendon Press, Oxford 1930.
  • Hans-Dieter Gelfert: William Shakespeare in seiner Zeit. C.H.Beck, München 2014, ISBN 3-406-65919-5.
  • Stephen Greenblatt: Will in der Welt. Wie Shakespeare zu Shakespeare wurde. Berlin-Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-8270-0438-1.
  • Stephen Greenblatt: Verhandlungen mit Shakespeare. Innenansichten der englischen Renaissance. Wagenbach, Berlin 1990, ISBN 3-8031-3553-2
  • Hildegard Hammerschmidt-Hummel: William Shakespeare – Seine Zeit – Sein Leben – Sein Werk. Philipp von Zabern, Mainz 2003, ISBN 3-8053-2958-X.
  • Ernst A. J. Honigmann: The Lost Years. Manchester University Press, 1985, ISBN 0-7190-1743-2.
  • Charles T. Onions: A Shakespeare glossary. Oxford 1911; 2. Aufl. ebenda 1919; Nachdruck 1929.
  • Roger Paulin: The Critical Reception of Shakespeare in Germany 1682–1914. Native literature and foreign genius. (Anglistische und amerikanistische Texte und Studien, 11). Olms, Hildesheim u. a. 2003, ISBN 3-487-11945-5.
  • Ina Schabert (Hrsg.): Shakespeare-Handbuch. Die Zeit – der Mensch – das Werk – die Nachwelt. 5. durchges. u. erg. Auflage. Kröner-Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-520-38605-2.
  • Samuel Schoenbaum: William Shakespeare. Eine Dokumentation seines Lebens. Insel, Frankfurt am Main 1981, ISBN 3-458-04787-5.
  • Samuel Schoenbaum: Shakespeare’s Lives. New edition. Clarendon Press, Oxford 1991, ISBN 0-19-818618-5.
  • Ulrich Suerbaum: Shakespeares Dramen. UTB, Stuttgart 2001, ISBN 3-8252-1907-0.
  • Ian Wilson: Shakespeare – The Evidence. Unlocking the Mysteries of the Man and his Work. London 1993, ISBN 0-7472-0582-5.
  • Graham Holderness: Nine lives of William Shakespeare. Continuum, London u. a. 2011, ISBN 978-1-4411-5185-8.
  • Nicholas Fogg: Hidden Shakespeare: a Biography. Amberley, Stroud 2012, ISBN 978-1-4456-0769-6.
  • Frank Günther: Unser Shakespeare. Einblicke in Shakespeares fremd-verwandte Zeiten. München 2014, ISBN 978-3-423-26001-5.

Weblinks