Wilzen

Die Wilzen (auch Wilsen, Wilciken, Welataben) waren ein westslawischer Stammesverband, der im 8. und 9. Jahrhundert im östlichen Mecklenburg, Vorpommern und im Norden Brandenburgs siedelte. Der Stammesverband setzte sich aus namentlich unbekannten Stämmen zusammen, an dessen Spitze ein Samtherrscher oder Großfürst stand. Bis Mitte des 10. Jahrhunderts zerfiel der Stammesverband und es bildete sich eine Reihe von neuen Stämmen, die Ende des 10. Jahrhunderts in den sächsischen Quellen unter der Bezeichnung Lutizen zusammengefasst wurden.

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Frankenreich

794 n. Chr.

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Die slawischen Abodriten verbünden sich mit Karl dem Großen gegen die Wilzen und die aufständischen Sachsen.

Europa

928 n. Chr.

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König Heinrich I. führt einen Feldzug gegen die Slawen östlich der Elbe. Er schlägt die Wilzen bei Lenzen, zieht gegen die Liutizen und nimmt zum Winter die Belagerung der Brandenburg auf.

789 n. Chr.

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Karl der Große führt einen ersten Feldzug gegen die Slawen (Wilzen und Heveller) jenseits der Elbe. Dabei gelangt das fränkische Heer bis zur Peene.

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