Windischeschenbach

WappenDeutschlandkarte
Wappen der Stadt Windischeschenbach
Koordinaten:4948?N, 1210?O
Basisdaten
Bundesland:Bayern
Regierungsbezirk:Oberpfalz
Landkreis:Neustadt an der Waldnaab
Hhe:438m .NHN
Flche:36,37km2
Einwohner:4991 (31. Dez. 2015)
Bevlkerungsdichte:137Einwohner je km2
Postleitzahl:92670
Vorwahl:09681
Kfz-Kennzeichen:NEW, ESB, VOH
Gemeindeschlssel:09374168
Stadtgliederung:20 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hauptstrae 34
92670 Windischeschenbach
Webprsenz:www.windischeschenbach.de
Brgermeister:Karlheinz Budnik (CSU)
Lage der Stadt Windischeschenbach im Landkreis Neustadt an der Waldnaab

Windischeschenbach (bairisch: Eschawo) ist eine Stadt im Oberpfälzer Landkreis Neustadt an der Waldnaab.



Inhaltsverzeichnis



Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt westlich vom Zusammenfluss von Fichtel- und Waldnaab. Die höchste Erhebung im Stadtgebiet ist der Ritzerberg mit einer Höhe von 552 Metern.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde hat 20 Ortsteile :

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt im Klimabezirk des Oberpfälzer Waldes, eines waldreichen Mittelgebirges in Ostbayern, welches ein typisches Schonklima aufweist.



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegrndung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um 950 entstand durch Mönche des Klosters St. Emmeram aus Regensburg die Missionsstation Windischeschenbach. 1605 wurde der Ort zum Markt erhoben. Windischeschenbach gehörte zum größten Teil zum Reichsstift Kloster Waldsassen. Der Ort war durch den Eschenbach geteilt, wobei der am rechten Ufer gelegene Teil des Ortes dem Herzogtum Sulzbach unterstand und somit seit 1777 zu Bayern und der links des Eschenbaches gelegene Teil zu Waldsassen gehörte. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der gesamte Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1952 wurde anlässlich der 1000-Jahr-Feier von Ort und Pfarrei der Markt zur Stadt erhoben. Am 22. September 1987 wurde in Windischeschenbach die Kontinentale Tiefenbohrung (KTB) gestartet.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Bernstein, Naabdemenreuth und Neuhaus (mit dem im Jahr 1945 oder 1946 eingemeindeten Dietersdorf) eingegliedert.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1424 hieß der Ort nur Eschenbach. Um ihn vom weiter westlich gelegenen Eschenbach abzugrenzen, erhielt er den Zusatz Windisch , da er im Vergleich zum namensgleichen Ort weiter östlich und damit näher am Wendenland (Böhmen) lag.



Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2014
Wahlbeteiligung: 68,55%
%
60
50
40
30
20
10
0
57,8%
31,0%

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 20 Sitze des Stadtrates verteilen sich seit der Kommunalwahl am 16. März 2014 wie folgt:

Partei / ListeCSUSPDFW
Sitze1262

Die CSU gewann gegenüber 2008 einen Sitz hinzu, die Freien Wähler verloren einen Sitz.

Brgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Kommunalwahl 2014 wurde Karlheinz Budnik (CSU) mit 70,52 % der gültigen Stimmen zum Ersten Bürgermeister gewählt. Er gehört mit Sitz und Stimme ebenfalls dem Gemeinderat an.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: In Rot ein silberner Wellenbalken, darin ein waagrechter blauer Fisch; oben zwei sechsstrahlige goldene Sterne, unten ein solcher.

Das Wappen ist seit 1553 bekannt.



Kultur und Sehenswrdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windischeschenbach ist das „Tor zum Waldnaabtal“, einem Naherholungsgebiet zum Wandern und Radfahren. Das Waldnaabtalmuseum in der Burg Neuhaus ist ein regionales Archiv der Kultur und Lebensart.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Burg Neuhaus mit 23m hohem ?Butterfassturm?

Baudenkmler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Natur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kulinarische Spezialitten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windischeschenbach stellt eine Zoigl-Hochburg dar. Der Zoigl ist ein untergäriges Bier, das nach althergebrachter Weise gebraut wird. Die zahlreichen Zoigl-Stuben laden zumeist an den Wochenenden abwechselnd zum abendlichen gemütlichen Beisammensein ein.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Allgemeiner Turn- und Sportverein ATSV
  • Behinderten - und Versehrtensportverein
  • DJK Windischeschenbach
  • Eisstockclub Windischeschenbach
  • Feuerschtzengesellschaft Windischeschenbach e.V.
  • Fischerfreunde Neuhaus - Windischeschenbach
  • Rad- und Skisportverein Concordia
  • SKC UNTER UNS
  • SpVgg Windischeschenbach e. V.
  • Tauch- und Schnorchelclub "Easy Diver"
  • Tennisclub Windischeschenbach


Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windischeschenbach hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke Regensburg–Oberkotzau, an dem regelmäßig Züge der Oberpfalzbahn verkehren. Die Stadt grenzt unmittelbar an die Autobahn A 93 Regensburg – Weiden – Hof an und hat eine eigene Anschlussstelle.



Persnlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Stadt verbunden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Shne und Tchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Josef Wittmann (1880?1968), bedeutender Kirchenmaler des Neubarock im sddeutschen Raum. Malte in ber 80 Kirchen Kirchendecken und Altarbilder hauptschlich in den Dizesen Regensburg, Eichsttt und Mnchen-Freising bzw. in der Oberpfalz, Nieder- und Oberbayern, vereinzelt auch in den Dizesen Augsburg und Passau.
  • Paul Schinner (* 1937), bedeutender Oberpflzer Bildhauer, Maler und Grafiker.
Der 83 m hohe Bohrturm bei Windischeschenbach
Lizenz: CC-BY-SA-4.0


Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Überregional bekannt wurde Windischeschenbach durch das Kontinentale Tiefbohrprogramm der Bundesrepublik Deutschland. Der Bohrturm kann besichtigt werden.



Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ?Bayerisches Landesamt fr Statistik ? Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevlkerungsstandes: Bevlkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)(Hilfe dazu).
  2. ?http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111107/190014&attr=OBJ&val=1000
  3. ?Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen mter, Gemeinden und Gerichte 1799?1980. C.H.Beck?sche Verlagsbuchhandlung, Mnchen 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 538
  4. ?http://www.windischeschenbach.de/leben-wohnen/geschichte/
  5. ?Ergebnis zur Stadtratswahl 2014 am 16.03.2014 Stadt Windischeschenbach
  6. ?Ergebnis zur Brgermeisterwahl 2014 am 16.03.2014 Stadt Windischeschenbach

Der 83 m hohe Bohrturm bei WindischeschenbachBild: Chris die SeeleLizenz: CC-BY-SA-4.0
Lizenz: CC-BY-SA-4.0

Windischeschenbach (bairisch: Eschawo) ist eine Stadt im Oberpfälzer Landkreis Neustadt an der Waldnaab.

mehr zu "Windischeschenbach" in der Wikipedia: Windischeschenbach

Geboren & Gestorben

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Geboren: Helmut Beer wird in Windischeschenbach geboren. Helmut Beer ist ein deutscher Porzellanmaler und Gewerkschafter.
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Geboren: Paul Schinner wird in Windischeschenbach geboren. Paul Schinner ist ein deutscher Bildhauer, Maler und Grafiker.
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Geboren: Josef Wittmann wird in Windischeschenbach in der Oberpfalz geboren. Josef Wittmann war ein deutscher Kirchenmaler.

1867

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Geboren: Michael Pfalzgraf wird in Windischeschenbach geboren. Michael Pfalzgraf war ein deutscher Gewerkschafter. Während der Revolution in Bayern war Pfalzgraf Vorsitzender des Volksrates (1918/19) in der Stadt Penzberg. Diese war damals aufgrund des Bergbaus wesentlich bedeutender als heute und zählte zu dieser Zeit bereits knapp 6000 Einwohner.

1480

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Geboren: Georg Schenck von Tautenburg wird in Windischeschenbach geboren. Georg Schenk von Tautenburg (niedl.: van Toutenburg) war Statthalter von Friesland sowie Overijssel, Drenthe und Groningen. Die Schenk von Tautenburg gehören dynastisch zu den Schenk von Vargula.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1934

Werk:
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Windischeschenbach, Pfarrkirche St. Emmeram. Entwurf und Ausführung von Wandfresken an den Langhaus-Hochwänden und im Chor. Bei der Purifizierung 1955 übertüncht. (Josef Wittmann)

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