Wladimir Gennadijewitsch Tschagin

Wladimir Gennadjewitsch Tschagin (russischВладимир Геннадьевич Чагин; * 5. Januar 1970 in Nytwa) ist ein ehemaliger russischer Rallye-Raid-Fahrer.

Tschagin fuhr einen Truck des KAMAZ-Werksteams. 1990 nahm er zum ersten Mal an der Rallye Dakar teil, musste aber vorzeitig aufgeben. Auch bei seinen folgenden drei Teilnahmen in den Jahren 1992, 1994 und 1995 konnte Tschagin das Ziel nicht erreichen. Seine erste Zielankunft gelang ihm 1996 mit einem sechsten Platz in der Lastwagenwertung. Nach einem erneuten Ausfall im Jahr 1998 wurde er Gesamt-Zweiter bei der Rallye Dakar 1999. 2000 verzeichnete Tschagin seinen ersten Sieg. Nachdem er im Jahr darauf wieder einen Ausfall verzeichnen musste, gelangen dem KAMAZ-Werksfahrer in den Jahren 2002 bis 2004 drei Gesamtsiege in Folge. 2005 wurde Tschagin aufgrund von technischen Problemen nur 18., 2006 folgte der nunmehr fünfte Dakar-Sieg. Im Jahr 2007 verunfallte Tschagin, als er nach Problemen mit der Dieseleinspritzung verlorene Zeit wieder herausholen wollte. Bei der Rallye Dakar 2009 lieferte sich Tschagin bis zur letzten Etappe einen engen Kampf mit seinem Marken-Kollegen Firdaus Kabirow. Auf der letzten Etappe büßte er einige Minuten durch technische Defekte ein und musste sich seinem Landsmann letztendlich geschlagen geben. Nach seinen wiederholten Gesamtsiegen bei den beiden anschließenden Austragungen 2010 und 2011 löste Tschagin schließlich mit nunmehr sieben Erfolgen den Tschechen Karel Loprais (Tatra) als Dakar-Rekordsieger ab.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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Wladimir Gennadijewitsch Tschagin wird in Nytwa geboren. Wladimir Gennadijewitsch Tschagin ist ein ehemaliger russischer Rallye-Raid-Fahrer.

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Wladimir Gennadijewitsch Tschagin ist heute 48 Jahre alt. Wladimir Gennadijewitsch Tschagin ist im Sternzeichen Steinbock geboren.

Sport

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Rallye - Rallye Dakar: bis 16. Januar -In Südamerika findet die 32. Rallye Dakar statt. Wie bereits 2009 wird auch 2010 die Rallye Dakar aus Angst vor terroristischen Angriffen in Argentinien und Chile und nicht wie traditionell in Nordafrika ausgetragen. Bereits auf der ersten Etappe war es zu einem tödlichen Unfall gekommen: Eine 28-jährige Zuschauerin wird vom Wagen der Fahrer Mirco Schultis und Ulrich Leardi erfasst. Am Ende gewinnt der Spanier Carlos Sainz mit seinem Beifahrer Lucas Cruz mit einem Vorsprung von 2:12 Minuten, den knappsten in der Geschichte der Rallye Dakar, vor Nasser Al-Attiyah (Qatar)/Timo Gottschalk (Deutschland). Sainz und Al-Attiyah fuhren beide in einem Volkswagen. Die Wertung der Motorradfahrer entscheidet der Franzose Cyril Despres (KTM) für sich. Marcos Patronelli aus Argentinien gewinnt für Yamaha fahrend die Quadwertung und das Kamaz-Team Wladimir Tschagin/Sergei Sawostin/Eduard Nikolajew (alle Russland) gewinnen die Wertung der Lastwagenfahrer.

2010

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1.–17. Januar: 32. Rallye Dakar mit Start und Ziel in Buenos Aires. Sieger: Carlos Sainz (PKW); Cyril Despres (Motorrad); Marcos Patronelli (Quad); Wladimir Tschagin (LKW)

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