World Hockey Association

Die World Hockey Association war eine Eishockeyliga in Nordamerika, die von 1972 bis 1979 bestand. Ähnlich wie die American Basketball Association im Basketball, mit der sie auch das Führungspersonal gemein hatte, verdankte sie ihren Erfolg ihrem aggressiven Eindringen in die Märkte der National Hockey League, ihren innovativen Methoden und ihrer liberalen Spielerpolitik. Während die NHL sich vornehmlich auf nordamerikanische Spieler konzentrierte, öffnete die WHA auch den Europäern die Tür. Auch wurden Spielerwechsel wesentlich erleichtert. Viele Größen des Eishockeys spielten in der WHA, darunter Bobby Hull, Gordie Howe, Wayne Gretzky, Mark Messier, J. C. Tremblay, Gerry Cheevers und Bernie Parent. Zu den Innovationen der WHA gehörten (für damalige Verhältnisse) "knallige" Spielkleidung, ein gesundes Maß an körperlicher Härte und der in den 1990er Jahren von der NHL aufgegriffene Puck mit dem Chip, der im Fernsehen besser zu sehen sein sollte. 1979 war die Liga finanziell am Ende. Vier der sechs Teams traten der NHL bei: die Edmonton Oilers, die New England Whalers (als Hartford Whalers), die Québec Nordiques und die Winnipeg Jets. Den Birmingham Bulls und den Cincinnati Stingers wurden Entschädigungen gezahlt.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Bobby Kromm stirbt in Livonia, Michigan. Robert David „Bobby“ Kromm war ein kanadischer Eishockeyspieler (Verteidiger) und -trainer, der von 1975 bis 1980 die Winnipeg Jets in der World Hockey Association sowie die Detroit Red Wings in der National Hockey League trainierte.
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Gestorben: Kent Douglas stirbt in Wasaga Beach, Ontario. Kent Gemmell Douglas war ein kanadischer Eishockeyspieler und -trainer, der in seiner aktiven Zeit von 1954 bis 1976 unter anderem für die Toronto Maple Leafs, Oakland Seals und Detroit Red Wings in der National Hockey League, sowie die New York Raiders in der World Hockey Association gespielt hat.
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Gestorben: George Morrison (Eishockeyspieler) stirbt in Schenectady, New York. George Harold Morrison war ein kanadischer Eishockeyspieler, der während seiner aktiven Karriere unter anderem für die St. Louis Blues in der National Hockey League sowie die Minnesota Fighting Saints und Calgary Cowboys in der World Hockey Association spielte.
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Gestorben: Danny Lawson stirbt in Calgary, Alberta. Danny Michael Lawson war ein kanadischer Eishockeyspieler (Rechtsaußen), der von 1968 bis 1977 für die Detroit Red Wings, Minnesota North Stars und Buffalo Sabres in der National Hockey League sowie die Philadelphia Blazers, Vancouver Blazers, Calgary Cowboys und Winnipeg Jets in der World Hockey Association spielte.
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Gestorben: Francis Sullivan (Eishockeyspieler) stirbt in Calgary, Alberta. Francis Cornelius Sullivan war ein kanadischer Eishockeyspieler und -trainer. Bei den Olympischen Winterspielen 1952 gewann er als Mitglied der kanadischen Nationalmannschaft die Goldmedaille. Sein Sohn Danny Sullivan war ebenfalls Eishockeyspieler und spielte unter anderem in der World Hockey Association.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1975

Auszeichnungen und Trophäen:
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in Robert Schmertz Memorial Trophy umbenannt

1974

Ehrung:
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WHA Second All-Star Team (Mike Walton)

Teams der WHA

1975

1973

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New York Raiders (1972–), New York Golden Blades , Jersey Knights (–1974), San Diego Mariners (1974–1977)

Avco World Trophy

1977

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Québec Nordiques

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