XX. Parteitag der KPdSU

Der XX. Parteitag der KPdSU (20. Parteitag der KPdSU) vom 14. bis zum 25. Februar 1956 in Moskau war ein Wendepunkt in der Geschichte der Sowjetunion. Es war der erste nationale KPdSU-Parteitag nach dem Tod des Diktators Josef Stalin am 5. März 1953. Dessen Nachfolger Nikita Chruschtschow machte dort mit einer fünfstündigen Geheimrede einige von Stalins Verbrechen, vor allem die „Säuberungen“ der 1930er Jahre an kommunistischen Parteimitgliedern, bekannt und verurteilte sie. Er wollte die KPdSU so auf eine Entstalinisierung vorbereiten und Handlungsspielraum für eine vorsichtige Reformpolitik gewinnen.

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Rundfunk, Film & Fernsehen

1956

Rundfunk:
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Klaus Mehnert vom SDR wird erster Hörfunkkorrespondent der ARD in Moskau, wo er über den XX. Parteitag der KPdSU und der Einleitung der Entstalinisierung berichtet. Klaus Bölling, ebenso für den SDR tätig, übernimmt die Vertretung der ARD in Belgrad.

Politik & Weltgeschehen

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In der Sowjetunion billigt der XX. Parteitag der KPdSU die von Parteichef Nikita Chruschtschow verfolgte außenpolitische Linie, durch friedliche Koexistenz der Systeme die Entscheidung zwischen Kapitalismus und Sozialismus zu suchen; am folgenden Tag kritisiert Chruschtschow in einer geheimen Rede offen die Verbrechen der Stalinära und leitet damit die Entstalinisierung ein.

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